Wacker Thun scheitert an Portugiesen

Für Thuns Trainer Martin Rubin bedeuteten die Viertelfinals Endstation
Für Thuns Trainer Martin Rubin bedeuteten die Viertelfinals Endstation © KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Der Traum von Wacker Thuns Handballern, den europäischen Challenge Cup zum zweiten Mal nach 2005 zu gewinnen, platzte im Viertelfinal. Den Thunern reichte ein 34:34 gegen Braga nicht zum Weiterkommen.

Nach der 23:30-Niederlage vor einer Woche in Braga hätte Wacker Thun das Rückspiel gegen die Portugiesen mit acht Toren Unterschied gewinnen müssen.

Spannung kam nur kurz auf. Die Thuner verschliefen den Start, lagen während der ersten Halbzeit zumeist in Rückstand, führten aber nach 43 Minuten plötzlich mit fünf Toren Vorsprung (25:20). Danach schalteten die Gäste aber wieder einen Gang hoch. Innerhalb von fünf Minuten schafften sie eine Wende vom 26:30 zum 33:31. Die Thuner leisteten sich in dieser Phase je drei Fehlwürfe und Ballverluste.

Erfolgreichster Thuner Werfer war Lukas von Deschwanden, der Topskorer der NLA, mit zwölf Toren aus lediglich 14 Würfen.

Wacker Thun – ABC/UMinho Braga 34:34 (15:16). – 900 Zuschauer. – SR Dahl Hermann/Madsen (Dä). – Torfolge: 0:2, 3:5, 5:5, 5:7, 6:8, 9:8, 13:11 (24.), 14:12, 14:15, 15:16; 18:16, 23:19, 25:20 (43.), 27:22, 27:24 (47.), 30:26, 31:33, 33:34, 34:34. – Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 4mal 2 Minuten gegen ABC/UMinho Braga.

Wacker Thun: Winkler (18.-48. Merz); Linder (2), Rubin (1), Raemy (2), Dähler, Isailovic, Glatthard, Lanz (3), Caspar (5), Friedli (4), Deschwanden (12/4), Huwyler (3), Hüsser (2).

Bemerkungen: Kein verschossener Penalty. Hinspiel 23:30.

(SDA)


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