WADA veröffentlicht Bericht zu möglichem Staatsdoping in Russland

IOC-Präsident Thomas Bach muss im "Fall Russland" bald Stellung beziehen
IOC-Präsident Thomas Bach muss im "Fall Russland" bald Stellung beziehen © KEYSTONE/AP/AHN YOUNG-JOON
Mit Spannung wird der Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA erwartet, in dem die Untersuchungsergebnisse zu womöglich vertuschten Dopingproben bei Olympia 2014 in Sotschi veröffentlicht werden. Dabei ist die entscheidende Frage, ob es in Russland Staatsdoping gibt.

Der Bericht gilt als Grundlage für die weiteren Diskussionen über einen Komplett-Ausschluss der grossen Sportnation von den Sommerspielen in Rio de Janeiro. Er soll am Montag um 15.00 Uhr Schweizer Zeit in Montreal vorgestellt werden.

Auslöser der WADA-Ermittlungen waren die Enthüllungen von Grigori Rodschenkow. Der ehemalige Chef des russischen Doping-Kontrolllabors, behauptet, dass er in Sotschi positive Dopingproben russischer Athleten zusammen mit der Anti-Doping-Agentur Rusada sowie dem Geheimdienst auf Anordnung des Staates vertuscht habe. 15 der russischen Medaillengewinner in Sotschi seien gedopt gewesen. Rodschenkow hat sich in die USA abgesetzt.

(SDA)


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