Walter Andreas Müller studiert seine Rollen im Wald ein

Rollen am Schreibtisch einzustudieren, ist nicht seine Sache: Walter Andreas Müller sucht die Ruhe der Natur, um Texte zu lernen. (Archivbild)
Rollen am Schreibtisch einzustudieren, ist nicht seine Sache: Walter Andreas Müller sucht die Ruhe der Natur, um Texte zu lernen. (Archivbild) © Keystone/CHRISTIAN BEUTLER
Wenn Sie demnächst in einem Wald im Raum Zürich einem wild gestikulierenden, singenden und deklamierenden Mann begegnen, fürchten Sie sich nicht: Es ist Walter Andreas Müller, der eine Rolle einstudiert.

Beim Spazieren im Wald fühle er sich ungestört, erzählte der 70-Jährige der “Schweizer Familie”. Allerdings lasse die Konzentration inzwischen nach einer guten Stunde nach, dann brauche er eine Pause.

Auch wenn WAM es als Privileg empfinden, mit 70 noch voll seinem Schauspielberuf nachgehen zu können, so hat sich doch einiges geändert. Am Morgen etwa brauche er doppelt so lange im Bad. Und wenn er in den Spiegel schaue, sehe er immer mehr seinen Vater. Der habe nach seiner Pensionierung so schnell abgebaut, dass er ihn am Ende nicht einmal mehr erkannt habe. “Davor habe ich Angst.”

Ab Mitte Juli ist der Schauspieler und Kabarettist an den Thunerseespielen im Musical “Sugar – Manche mögen’s heiss” als lebhafter Millionär zu sehen.

(SDA)


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