Wandersaison forderte bislang sieben Tote

Der Tod wandert mit (Symbolbild).
Der Tod wandert mit (Symbolbild). © KEYSTONE/Armin Mathis
Traurige Bilanz mitten in der Wandersaison: Bereits sieben Menschen sind in diesem Jahr in den St.Galler und Appenzeller Bergen ums Leben gekommen.

Das Jahr 2016 ist noch nicht einmal zu Ende. Und trotzdem hat es in der jüngeren Vergangenheit fast nie so viele Todesfälle gegeben wie in diesem Jahr. Erst heute vermeldete die Polizei den Tod eines 55-jährigen Wanderers, der auf einer Bergtour bei Mels 40 Meter in die Tiefe stürzte.

Ein kleiner Stolperer genügt

Überschätzung der eigenen Fitness, schlechte Vorbereitung oder eine böse Wetterüberraschung: Gründe, in den Bergen zu verunfallen, gibt es viele. “Es braucht nur einen kleinen Stolperer, einen kleinen Ausrutscher, um auf gewissen Wegen zu stürzen und sich dabei schwere Verletzungen zuzuziehen”, sagt Peter Diener, Rettungschef in den Gemeinden Wildhaus und Amden.

Stöcklischuhe und Sandalen

Elisabeth Senn aus Buchs schätzt vor jeder Wanderung die möglichen Risiken der Route ab: “Ich wähle Wege, von denen ich sicher bin, dass ich sie meistern kann”. Wer häufig in den Bergen ist, kann sich persönlich gut einschätzen und ist passend bekleidet. Tagestouristen, die unüberlegt einen Gipfel besteigen, gehen ein höheres Risiko ein, zu verunfallen. “Bei ihnen beobachten wir Stöcklischuhe, Sandalen und anderes ungeeignetes Schuhwerk”, weiss Peter Diener. Angesichts der traurigen Bilanz rät der Bergretter, besser aufzupassen und sich nicht zu überschätzen.

Weiteres zum schwarzen Bergsommer verrät folgender Beitrag von TVO:

(lag)


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