War das die Trendwende für den FCSG?

Die Spieler bedanken sich nach dem Spiel bei den Fans.
Die Spieler bedanken sich nach dem Spiel bei den Fans. © Urs Bucher/St.Galler Tagblatt
Der FC St.Gallen hat gegen Luzern überzeugt. Alle Spieler zeigten sich spielfreudig und ballsicher. Heisst das nun, dass der FC St.Gallen den Weg aus der Krise gefunden hat?

Fünf Spiele und nur drei Punkte: Das war die erschreckende Bilanz des FC St.Gallen vor dem Spiel gegen Luzern am Sonntag. Der Trainerstuhl von Joe Zinnbauer wackelte gewaltig. Dann dieser Befreiungsschlag gegen Luzern. Ein überzeugender 3:0-Sieg.

Insbesondere die Art und Weise, wie dieser Sieg zu Stande kam, lässt hoffen. Die St.Galler spielten souverän. Auch wenn noch nicht jede Aktion erfolgreich war, konnte man den Spielern die Spielfreude ansehen.

Ebenfalls positiv aufgefallen ist, dass sich der FC St.Gallen das Glück “erzwingt”. In den früheren Partien musste der FCSG noch den grossen verpassten Chancen nachtrauern. Zwar haben die Espen in der ersten Halbzeit auch gegen Luzern einige Hochkaräter liegen gelassen, die Spieler haben aber nicht die Köpfe hängen lassen sondern konsequent weiter nach vorne gespielt. Bis auch das Tor gefallen ist. Man merkte den Spielern und dem Trainer die Erleichterung an, der Knopf schien danach gelöst zu sein.

Ob die Nationalmannschaftspause dem FC St.Gallen und Trainer Joe Zinnbauer entgegen kommt? Die Espen müssen die positive Leistung gegen Luzern möglichst rasch bestätigen. Andererseits hat das Team nun Zeit, den guten eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Spätestens am 11. September, wenn der FC Lugano nach St.Gallen kommt, wird man wissen, ob die St.Galler die Pause richtig genutzt haben.

(red.)


Newsletter abonnieren
4Kommentare
noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel