Weitere 102 US-Häftlinge kommen früher frei

US-Präsident Barack Obama bei einer Ansprache vor dem Weissen Haus: Mit der Haftverkürzung für 102 Personen hat Obama sein Programm weitergeführt, mit dem er nicht-gewaltätige Häftlinge vor unverhältnismässig langen Haftstrafen bewahrt. (Archivbild)
US-Präsident Barack Obama bei einer Ansprache vor dem Weissen Haus: Mit der Haftverkürzung für 102 Personen hat Obama sein Programm weitergeführt, mit dem er nicht-gewaltätige Häftlinge vor unverhältnismässig langen Haftstrafen bewahrt. (Archivbild) © KEYSTONE/EPA ISP POOL/CHRIS KLEPONIS / POOL
US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag 102 weiteren inhaftierte Drogenstraftätern Hafterleichterungen gewährt. Damit hat Obama die Haftstrafen von insgesamt 744 Häftlingen verkürzt – mehr als die letzten elf US-Präsidenten vor ihm zusammen.

Die Haftverkürzungen kommen Inhaftierten zugute, die wegen Drogendelikten zu langen, teils lebenslangen Haftstrafen verurteilt wurden, die aber keine Gewaltverbrechen begangen haben, wie das Weisse Haus mitteilte.

Die Massnahme ist Teil eines Programmes, die Zahl der Gefängnisinsassen in den USA zu reduzieren. In den USA sitzen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl zehn Mal so viele Menschen hinter Gittern wie in anderen westlichen Industriestaaten.

Obama hat jedoch nur Zugriff auf die Bundesgefängnisse, für die weitaus grössere Zahl von Häftlingen in den Vollzugsanstalten der Bundesstaaten kann er nichts tun.

(SDA)


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