Weitere Betriebe wegen TBC-Verdacht gesperrt

Die verdächtigen Tiere mussten geschlachtet werden (Symbolbild).
Die verdächtigen Tiere mussten geschlachtet werden (Symbolbild). © (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Im Vorarlberg stehen mehrere Bauernbetriebe unter Tuberkulose-Verdacht. Das Veterinäramt hat zwei weitere Betriebe geschlossen und die verdächtigen Tiere schlachten lassen. 

Im Vorarlberg besteht die Gefahr der Rindtuberkulose (TBC). Bislang hat das Veterinäramt sechs Betriebe gesperrt. Alle verdächtigen Tiere wurden diagnostisch getötet, das heisst, Organe und Lymphknoten werden untersucht.

Für die geographisch nahe gelegene Ostschweiz besteht nur indirekt Gefahr, dass die Rinder auch hier erkranken. Bei allen 150 Rindern, die letzten Sommer im Vorarlberg gesömmert wurden, fiel der TBC-Test negativ aus. Überträger ist allerdings der Hirsch. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis Hirsche über die Landesgrenze wandern und die Krankheit  in der Ostschweiz verbreiten, sagte das St.Galler Veterinäramt auf Anfrage. (red)


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