Weitere Mitfavoriten vor der Achtelfinal-Qualifikation

Jubeln die Spieler von Manchster United auch heute?
Jubeln die Spieler von Manchster United auch heute? © KEYSTONE/AP PA/ANDREW MATTHEWS
In der 5. Runde der Champions League können sich Manchester United, Paris St-Germain, Juventus, Benfica Lissabon und Atletico Madrid vorzeitig für die Achtelfinals qualifizieren.

Am spannendsten präsentiert sich die Ausgangslage in der Gruppe B, in der alle vier Teams noch intakte Chancen auf das Weiterkommen haben. Der ersatzgeschwächte Leader Manchester United hat auf seinen Ausrutscher zu Beginn der Kampagne in Eindhoven reagiert und könnte mit einem Heimsieg gegen den PSV sich vorzeitig den Platz in den Achtelfinals sichern.

Für Wolfsburg gilt beim Gastspiel bei ZSKA Moskau die Devise “verlieren verboten”. An die russische Hauptstadt hat der Bundesligist schlechte Erinnerungen. Exakt vor sechs Jahren spielte der VfL am vorletzten Spieltag der Gruppenphase ebenfalls bei ZSKA Moskau, verlor nach einer 1:0-Führung 1:2 und schied später nach einer Heimniederlage gegen Manchester United aus der Champions League aus. Captain Diego Benaglio und Marcel Schäfer waren bereits damals mit dabei. Die Reise nach Moskau nicht angetreten hat Ricardo Rodriguez, der nach dem Tod seiner Mutter aber wieder ins Training zurückgekehrt ist.

Real Madrid hat sich seinen Platz in den Achtelfinals zwar bereits gesichert, für den Champion von 2014 geht es auswärts gegen Schachtjor Donezk dennoch um einiges. Trainer Rafael Benitez und die Mannschaft stehen nach der 0:4-Schlappe im “Clasico” gegen Barcelona unter Druck. Paris St-Germain könnte sich mit einem Sieg in Malmö den Platz in der K.o.-Phase ebenfalls sichern. Für Zlatan Ibrahimovic ist es eine Rückkehr in seine Heimatstadt, wo er Ende der Neunzigerjahre seine Profikarriere lanciert hat.

Bereits nicht mehr im Achtelfinal-Rennen ist Borussia Mönchengladbach. Im Heimspiel gegen den FC Sevilla braucht der Bundesligist einen Sieg, um zumindest die Hoffnung auf Platz 3 aufrecht zu erhalten. Gegen die Andalusier hat die Borussia gleich mehrere Rechnungen zu begleichen. Im Februar war Gladbach in der Zwischenrunde der Europa League an Sevilla (0:1, 2:3) gescheitert, Mitte September gab es im Hinspiel ein 0:3, als die Borussia – damals noch unter Lucien Favre – drei Penaltys kassierte.

Seither hat sich aber einiges getan am Niederrhein. Unter Trainer André Schubert haben die Gladbacher in zwölf Pflichtspielen erst eine Niederlage kassiert. Zuletzt trotzte der Champions-League-Neuling dem diesjährigen Finalisten Juventus Turin zweimal ein Remis ab. Holt Sevilla in Gladbach mindestens einen Punkt, braucht Juventus Turin mit Stephan Lichtsteiner im Spitzenspiel gegen das bereits qualifizierte Manchester City einen Heimsieg, um sich die Qualifikation für die Achtelfinals bereits vor dem Direktduell mit Sevilla zu sichern.

(SI)


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