Weitere Nullnummer für YB

YB-Stürmer Yoric Ravet (in weiss) hatte in der ersten Halbzeit zwei gute Chancen zum Führungstreffer
YB-Stürmer Yoric Ravet (in weiss) hatte in der ersten Halbzeit zwei gute Chancen zum Führungstreffer © KEYSTONE/THOMAS HODEL
Keine Tore, aber immerhin einen Punkt: Die Young Boys müssen sich im zweiten Europa-League-Gruppenspiel auswärts beim FC Astana mit einem 0:0 begnügen. Zum dritten Mal in Folge gab es für YB ein torloses Remis.

Schon in der Meisterschaft hatte die Mannschaft von Adi Hütter in Vaduz und Sitten jeweils keine Tore erzielt und – das der positive Aspekt – auch keines kassiert.

In der 4500 Kilometer entfernten kasachischen Hauptstadt hatte YB seine beste Phase in der ersten halben Stunde, als Yoric Ravet mit einem Schuss (10.) und einem etwas zu hoch geratenen Lob (23.) die besten Möglichkeiten der Gäste hatte. Danach gelang den Bernern in der Offensive bis zur Schlussphase fast gar nichts mehr, es fehlte das Tempo und die Genauigkeit bei den immer seltener werdenden Angriffen.

Dabei hatte der Schweizer Vertreter zu Beginn der Partie bewiesen, dass der kasachische Meister verwundbar ist und ganz sicher nicht über mehr Qualität verfügt als die durch Verletzungssorgen geplagten Young Boys. Womöglich fehlte nach der langen Reise etwas die Kraft, um Astanas Verteidigung mehr zu fordern. Und dennoch hatte der eingewechselte Kwadwo Duah in der 89. Minute den Siegtreffer auf dem Fuss. Er schoss freistehend aus knapp 15 Metern übers Tor.

Astana, das nunmehr seit zehn Europacup-Partien daheim ungeschlagen ist, steht in der Tabelle der Gruppe B nun genauso wie YB mit einem Punkt da. Im Heimspiel hatten sich die Kasachen, die im letzten Jahr Champions League spielten, sicher mehr erhofft. Doch dafür taten sie zu wenig, vor allem nach der Pause. Die mit Abstand beste Chance hatte Astana in der 38. Minute: Djordje Despotovic traf mit einem Fallrückzieher nur den Pfosten.

Ansonsten geriet die YB-Defensive mit dem erstmals überhaupt eingesetzten ghanaischen Innenverteidiger Kasim Nuhu kaum in Verlegenheit. Das lag auch an eben diesem Nuhu, der eine überzeugende Vorstellung ablieferte. Den nächsten Europa-League-Einsatz haben die Berner am 20. Oktober daheim gegen APOEL Nikosia. Dann kann YB wieder auf einige derzeit verletzte Leistungsträger wie Guillaume Hoarau, Loris Benito und Sékou Sanogo zählen.

 

(SDA)


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