Weniger Frauen als erhofft im neuen iranischen Parlament

Iranische Frauen stehen in der Stadt Ghom vor einem Wahllokal Schlange. Bei den Parlamentswahlen im Iran haben es bislang 14 Frauen ins neue Parlament geschafft - weniger als die Frauen erhofft hatten (Archiv)
Iranische Frauen stehen in der Stadt Ghom vor einem Wahllokal Schlange. Bei den Parlamentswahlen im Iran haben es bislang 14 Frauen ins neue Parlament geschafft - weniger als die Frauen erhofft hatten (Archiv) © /AP ap/EBRAHIM NOROOZI
Weniger als erhofft: Im neuen iranischen Parlament sind nach Angaben des Innenministeriums bislang 14 Frauen vertreten. Neun weitere müssten in eine für April geplante Stichwahl, sagte der Sprecher des Ministeriums, Mohammed-Hassan Moghimi, am Mittwoch.

Mehr als 580 Frauen waren vergangenen Freitag bei der Parlamentswahl angetreten. 14 weibliche Abgeordnete sind zwar nun fünf mehr als bislang, die Frauen hatten jedoch gehofft, 30 Prozent der 290 Sitze zu erringen.

Obwohl die Hardliner sich bei der Abstimmung in einigen Provinzen behaupteten, gewannen die Reformer um Präsident Hassan Ruhani – unter ihnen acht Frauen – alle 30 Sitze in dem strategisch wichtigen Wahlbezirk Teheran. Viele prominente Hardliner wurden in der Hauptstadt abgewählt.

(SDA)


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