Weniger Kriminalität in Innerrhoden

In Innerrhoden wurde weniger eingebrochen.
In Innerrhoden wurde weniger eingebrochen. © KEYSTONE/Walter Bieri
Im Kanton Appenzell Innerrhoden wurden im letzten Jahr 431 Straftaten erfasst. Das sind 6,1 Prozent weniger als im Vorjahr und sogar leicht weniger als 2011, dem bisher tiefsten je gemessenen Jahr.

Wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mitteilt, fällt der Grossteil der Straftaten (309 oder 71,7%) auf Delikte nach dem Strafgesetzbuch. Die restlichen Delikte fallen auf andere Bundesnebengesetze (15,1%), Betäubungsmittelgesetze (12,3%) oder auf das Ausländergesetz (0,9%).

In der Statistik auffällig ist, dass sich die Anzahl Diebstähle und Sachbeschädigungen auf einem Tiefstand seit 2009 befindet. Frühere Zahlen gibt es nicht. Wie die Polizei weiter mitteilt, ist der Bezirk Appenzell am meisten von den Straftaten betroffen. Dies habe unter anderem mit der Einwohnerzahl und der Zentrumfunktion zu tun. Trotzdem sind auch hier die Zahlen auf einen Tiefstand gesunken (-66).

Von den insgesamt 431 erfassten Straftaten konnten 242 geklärt werden (56,1%). Das sind leicht mehr als im Vorjahr (47,7%).

(red.)


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