“Werde auch nach Thun noch FCSG-Trainer sein”

Der FC St.Gallen reist am Dienstag nach Thun (19.45 Uhr, Stockhorn Arena, bei FM1Today im Liveticker). Thun will unbedingt die Rote Laterne abgeben, doch auch der FCSG braucht dringend Punkte.

Wirklich überzeugend war der Sieg des FCSG gegen Le Mont (1:0) vom Samstag im Cup nicht. Eine Runde weiter, Pflicht erfüllt. Schon am Dienstagabend steht die nächste wichtige Aufgabe an: Die Espen gastieren beim Tabellenletzten FC Thun in der Stockhorn Arena.

FCSG-Trainer Joe Zinnbauer muss auf Kofi Schulz verzichten, der sich im Cup-Spiel eine Rote Karte eingefangen hatte. “Gegen Thun wird Andreas Wittwer spielen”, sagt Zinnbauer. Der ehemalige Thuner “hat etwas zu beweisen und will sich präsentieren”.

“Wir sind Favorit”

Zinnbauer bezeichnet die Partie als “weiteres entscheidendes Spiel”. Seine Mannschaft wolle mit der gleichen Einstellung wie bei der Gala-Vorstellung gegen Luzern (3:0) antreten: “Wir spielen hier gegen den Letzten, da sind wir natürlich Favorit. Unser Ziel muss daher sein, drei Punkte zu holen. Aber es wird ein Kampf geben, kein Zuckerschlecken für den technisch versierten Zuschauer.”

Cup darf keine Ausrede sein

Könnte den Espen noch die Cup-Partie in den Knochen stecken? Immerhin konnten die Thun-Spieler am Wochenende entspannen, sie sind schon früher aus dem Cup geschmissen worden. “Ich spiele lieber im Cup und komme weiter, als dass ich von zu Hause aus zuschaue”, sagt Zinnbauer. Natürlich sei es ein Kräfteverschleiss, aber ein Profi müsse auch nach einigen Tagen wieder 90 Minuten Vollgas geben können: “Das Cup-Spiel darf keine Ausrede sein.”

Konzentration nur auf Thun-Spiel

Joe Zinnbauer stand nach einem verhaltenen Saisonstart (sechs Punkte aus sieben Spielen) zuletzt in der Kritik. Deshalb: Joe Zinnbauer, sind Sie bei einer Niederlage gegen Thun noch Trainer des FC St.Gallen? “Ja, ich gehe davon aus. Ich habe zumindest diese Informationen und mir ist sonst nichts anderes bekannt.” Derzeit gelte sein Interesse einzig dem Thun-Spiel. “Alles andere wurde schon so oft gesagt und wir müssen uns ja nicht immer wiederholen”, sagt Zinnbauer.

(rr)


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