Weyermann sagt nicht «Gring ache u seckle»

Weyermann sagt nicht «Gring ache u seckle»
© KEYSTONE/SIGI TISCHLER
Die Leichtathletin Anita Weyermann, die 1997 das geflügelte Wort «Gring ache u seckle» prägte, benutzt den Spruch heute nicht mehr. Wenn andere sie darauf ansprechen, ist sie aber keineswegs genervt, sondern stolz, wie sie der Zeitschrift «Tele» sagte.

Dass der Ausspruch in die Deutschschweizer Umgangssprache eingehen würde, hätte sie nie vermutet. «Als ich den Satz nach dem 1500-m-Lauf in Athen gesagt habe, habe ich mir nichts weiter dabei gedacht.»

2008 hat die Bernerin nach einem Muskelfaserriss den Spitzensport aufgeben müssen. Das sei am Anfang schwierig gewesen, «weil ich ja nicht freiwillig zurückgetreten bin». Die Olympischen Spiele in Peking am Fernseher schauen zu müssen, sei schlimm gewesen. Aber bei der diesjährigen Ausgabe in Rio habe sie es locker nehmen können.

(SDA)


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