Wieder 120 km/h auf Rheintal-Autobahn

Hitze verursacht solche "Blow-ups", hier zwischen Rheineck und St.Margrethen.
Hitze verursacht solche "Blow-ups", hier zwischen Rheineck und St.Margrethen. © Tagblatt Archiv
Steigt das Quecksilber, muss das Tempo auf der Autobahn A1/A13 zwischen Rheineck und St.Margrethen gedrosselt werden. Grund sind “Erhebungen”, die bei Hitze entstehen. Seit heute Dienstag ist die Temporeduktion wieder aufgehoben.

Bei hohen Temperaturen entstehen auf dem Autobahnabschnitt zwischen Rheineck und St.Margrethen sogenannte “Blow-Ups”. Diese Erhebungen im Belag können bei hohen Geschwindigkeiten äusserst gefährlich für Autofahrer werden. Nun sind die Temperaturen wieder genügend gesunken, so dass die Tempobeschränkung wieder aufgehoben werden konnte. Dies sei seit Dienstagvormittag 9 Uhr der Fall, teilt das Bundesamt für Strassen (Astra) mit.

Die Sanierungsarbeiten auf der rund acht Kilometer langen Strecke hätten eigentlich bereits diesen Januar beginnen sollen. Das Astra verschob das Projekt jedoch immer wieder “wegen fehlender finanzieller Mittel”. In der Zwischenzeit ist klar, dass die Arbeiten 2017 starten. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund 190 Millionen Franken. Vorgesehen sind mehrere Massnahmen im Bereich Strassenbelag, Kunstbauten, Lärmschutz und Umwelt. Noch muss aber das Eidgenössische Parlament über die Budgetfreigabe entscheiden.

(red./pd)


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