Wieder kein Zuger Heimsieg

Nach nur 68 Sekunden kassiert der EV Zug den entscheidenden Gegentreffer in der Verlängerung
Nach nur 68 Sekunden kassiert der EV Zug den entscheidenden Gegentreffer in der Verlängerung © KEYSTONE/URS FLUEELER
Der EV Zug kann seine Schwäche in den Heimspielen auch über die Weihnachtspause nicht ablegen. Die Innerschweizer verlieren zuhause gegen Lausanne mit 3:4 nach Verlängerung. Der EVZ kassierte damit bereits die dritte Niederlage in Folge vor dem eigenen Publikum.

Die Zuger gaben im Mitteldrittel eine Zweitore-Führung preis und kassierten nach 68 Sekunden der Verlängerung den vierten Gegentreffer. Nicklas Danielsson sicherte Lausanne mit einem Weitschuss den Zusatzpunkt. Zug musste zum fünften Mal in den letzten sechs Heimspielen mindestens einen Punkt abgeben.

Lausanne verdiente sich den eher überraschenden Erfolg mit einem starken letzten Drittel, in dem es dem Siegtreffer – trotz dreier Unterzahl-Situationen – näher stand als der EVZ. Bereits davor hatten die Waadtländer stark reagiert. Alain Miéville nach einem Fehler von Tobias Stephan im Powerplay sowie Harri Pesonen mit seinem zweiten Treffer des Spiels glichen den 1:3-Rückstand noch vor der zweiten Pause aus.

Zug zog nicht den besten Abend ein und bestimmte das Spiel einzig in den ersten acht Minuten des mittleren Abschnitts. In dieser Phase ging das Team von Harold Kreis dank den drei Toren von Josh Holden (21.), Sandro Zangger (23.) und PostFinance-Topskorer Pierre-Marc Bouchard (28.) 3:1 in Führung. Danach tat Zug zu wenig für den Sieg.

Zug – Lausanne 3:4 (0:1, 3:2, 0:0, 0:1) n.V.

6387 Zuschauer. – SR Koch/Mandioni, Espinoza/Kovacs. – Tore: 14. Pesonen (Antonietti, Miéville) 0:1. 21. (20:32) Holden (Schlumpf, Suri) 1:1. 23. Zangger (Erni) 2:1. 28. Bouchard (Immonen, Sondell/Ausschlüsse Leeger, Froidevaux) 3:1. 33. Miéville (Danielsson/Ausschluss Suri) 3:2. 40. (39:05) Pesonen 3:3. 62. Danielsson (Stalder) 3:4. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Lausanne. – PostFinance-Topskorer: Bouchard; Pesonen.

Zug: Stephan; Ramholt, Grossmann; Schlumpf, Sondell; Alatalo, Morant; Stalder, Erni; Lammer, Immonen, Bouchard; Martschini, Holden, Suri; Bürgler, Peter, Schnyder; Zangger, Senteler, Marchon.

Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Genazzi, Jannik Fischer; Trutmann, Stalder; Nodari, Lardi; Walsky, Hytönen, Herren; Antonietti, Miéville, Pesonen; Danielsson, Froidevaux, Déruns; Kneubuehler, Savary, Simon Fischer.

Bemerkungen: Zug ohne Thibaudeau (verletzt), Blaser, Lüthi und Diem (alle überzählig), Lausanne ohne Louhivaara, Augsburger, Bang, Conz und Rytz (alle verletzt). Pfostenschuss Stalder (25.).

(SDA)


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