Wieder Langnauer Sieg

Siegtorschütze Chris DiDomenico (links) im Duell mit Fribourgs Christopher Rivera
Siegtorschütze Chris DiDomenico (links) im Duell mit Fribourgs Christopher Rivera © KEYSTONE/PHOTOPRESS/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Zum zweiten Mal innert zwei Tagen setzen sich die SCL Tigers gegen Fribourg-Gottéron mit 3:2 in der Verlängerung durch. Die Emmentaler verlängern damit die Niederlagenserie Gottérons auf elf Partien.

Wenn nicht gegen den Aufsteiger aus Langnau, gegen wen sonst sollen sie wieder einmal einen Sieg feiern, dürften sich die Freiburger vor den beiden Duellen gefragt haben. Doch auch gegen die SCL Tigers klappte es nicht. Nach Kevin Clark am Samstag war es einen Tag darauf Chris DiDomenico, der den Langnauern mit einem herrlichen Treffer den Zusatzpunkt sicherte. Der Topskorer hatte davor 14 Partien lang nicht mehr getroffen.

Die beiden Teams hatten sich davor in der ausverkauften Ilfishalle eine intensive Partie geliefert, in der die Emotionen im Mitteldrittel überbordeten. Sven Lindemann, der am Vortag seine 1000. NL-Partie bestritten hatte, und Chris Rivera mussten nach einem Faustkampf ebenso vorzeitig unter die Dusche wie Tristan Vauclair und Ville Koistinen, der Andrej Bykow in die Bande checkte. Mit 110 Strafminuten egalisierten die beiden Teams die bisher strafenreichste Partie der Saison.

Beide Teams hätten die Partie in dieser Phase im Powerplay zumindest vorentscheiden können. Doch weder die Langnauer, die in fünf Minuten Überzahlspiel keinen Treffer erzielten, noch Fribourg, das während 3:26 Minuten in doppelter Überzahl ohne zählbaren Ertrag blieb, nützten die Situation aus. Und so punktete Langnau zum vierten Mal in Folge.

SCL Tigers – Fribourg-Gottéron 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 1:0) n.V.

6000 Zuschauer (ausverkauft). – SR Mandioni/Koch, Küng/Obwegeser. – Tore: 4. Neuenschwander (Gardner/Ausschluss Salminen!) 0:1. 9. Clark (Müller) 1:1. 27. Nüssli (DiDomenico) 2:1. 38. Kamerzin (Mottet/Ausschluss Koistinen) 2:2. 61. (60:51) DiDomenico (Ronchetti) 3:2. – Strafen: 2mal 2 plus 2mal 5 Minuten (Sven Lindemann, Koistinen) plus 2mal Spieldauer (Sven Lindemann, Koistinen) gegen die SCL Tigers, 3mal 2 plus 2mal 5 Minuten (Rivera, Vauclair) plus 2mal Spieldauer (Rivera, Vauclair) gegen Fribourg-Gottéron. – PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Bykow.

SCL Tigers: Ciaccio; Stettler, Koistinen; Kim Lindemann, Müller; Gossweiler, Ronchetti; Zryd, Adrian Gerber; Clark, Gustafsson, Olesz; DiDomenico, Claudio Moggi, Nüssli; Sven Lindemann, Schirjajew, Haas; Wyss, Albrecht, Bucher.

Fribourg-Gottéron: Conz; Rathgeb, Schilt; Kamerzin, Ngoy; Abplanalp, Maret; Sprunger, Bykow, Salminen; Neuenschwander, Gardner, Neukom; Mauldin, Schmutz, Mottet; Fritsche, Rivera, Vauclair; Loichat; Marchon.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Hecquefeuille, Murray, Bärtschi, Berger, Tom Gerber, Weisskopf (alle verletzt) und Sandro Moggi (überzählig), Fribourg-Gottéron ohne Camperchioli, Plüss, Picard II, Pivron, Pouliot (alle verletzt), Réway (krank) und Glauser (U20-WM).

(SI)


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