Wieder Regenbogentrikot für Sagan

Peter Sagan verteidigte in Doha sein im Vorjahr in Richmond gewonnenes Regenbogentrikot
Peter Sagan verteidigte in Doha sein im Vorjahr in Richmond gewonnenes Regenbogentrikot © KEYSTONE/AP The Canadian Press/JACQUES BOISSINOT
Der alte und neue Strassen-Weltmeister heisst Peter Sagan. Der Slowake verteidigte an den Titelkämpfen in Doha im Endspurt nach über 257 km den letztes Jahr in Richmond (USA) gewonnenen Titel.

Die Vorentscheidung fiel trotz den fehlenden topographischen Schwierigkeiten bei der ersten Strassen-WM im Nahen Osten früh. Auf Initiative der Belgier bildete sich bei teils heftigem Seitenwind in der katarischen Wüste die entscheidende Spitzengruppe schon über 150 km vor dem Ziel.

Am Ende kämpften nur gut 20 Fahrer um den WM-Titel – mit dem besten Ende für Sagan. Der 26-jährige Slowake übersprintete auf der leicht ansteigenden Zielgeraden auf den letzten 75 Metern den Briten Mark Cavendish, den Weltmeister von 2011 in Kopenhagen. Dritter wurde mit dem Belgier Tom Boonen ein weiterer Ex-Weltmeister (2005 in Madrid).

Von den acht gestarteten Schweizern, die wie die grossen Radsportnationen Deutschland, Spanien und Frankreich vom (Wüsten-)Wind verweht wurden, beendeten einzig Stefan Küng und Michael Schär mit grossem Rückstand das Rennen.

(SDA)


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