Wieder wendet Saibene-Team das Blatt

Thun (hier Rapp) schwingt gegen GC obenaus
Thun (hier Rapp) schwingt gegen GC obenaus © KEYSTONE/WALTER BIERI
Jeff Saibene gewinnt mit Thun auch bei den Grasshoppers. Und wieder siegen die Berner Oberländer nach Rückstand. Ridge Munsy und Enrico Schirinzi schiessen die Tore zum 2:1 gegen GC.Zum dritten Mal kehrt Thun unter dem neuen Trainer Jeff Saibene eine Partie.

Schon gegen den FC Zürich (5:1) und gegen Lugano (2:1) hatten die Berner Oberländer 0:1 zurückgelegen. Gegen GC kehrten Ridge Munsy (66.) und Enrico Schirinzi (79.) das Spiel, nachdem Mergim Brahimi die Grasshoppers mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze unter die Latte in Führung gebracht hatte.

Bei beiden Thuner Toren leistete GC-Torhüter Vaso Vasic seine unfreiwillige Mithilfe. Zunächst liess er sich vom Schuss von Stürmer Munsy in der nahen Ecke überraschen, dann reagierte er beim Abschluss von Schirinzi zu spät und konnte den Ball – der allerdings aus kurzer Distanz abgegeben wurde – nur noch ins eigene Tor boxen.

Während die Thuner auch im vierten Spiel unter Saibene siegreich blieben, scheint GC in einer Mini-Krise festzustecken. In den letzten fünf Runden verloren sie dreimal und holten nur einen Sieg.

Grasshoppers – Thun 1:2 (0:0)

4000 Zuschauer. – SR Jaccottet. – Tore: 64. Brahimi 1:0. 66. Munsy 1:1. 79. Schirinzi (Zarate) 1:2.

Grasshoppers: Vasic; Bauer, Barthe, Pnishi, Antonov; Alpsoy (73. Tarashaj), Källström; Ravet, Brahimi (78. Sherko), Caio; Dabbur.

Thun: Faivre; Joss, Reinmann, Sulmoni, Wittwer; Zarate, Wieser (46. Zino), Hediger, Schirinzi; Munsy (91. Buess), Rapp.

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Basic und Lüthi (beide gesperrt) sowie Mall und Kubli (beide verletzt), Thun ohne Bigler, Ferreira und Siegfried (alle verletzt). 18. Lattenschuss von Wieser. Verwarnungen: 32. Källström (Foul). 71. Schirinzi (Foul). 87. Faivre (Unsportlichkeit). 91. Pnishi (Foul).

Weiteres Resultat: Vaduz – Basel 1:2 (1:1).

Rangliste: 1. Basel 14/37 (35:15). 2. Grasshoppers 14/24 (35:26). 3. Young Boys 13/22 (24:15). 4. Luzern 13/20 (20:17). 5. Sion 13/18 (17:18). 6. Thun 14/17 (22:25). 7. St. Gallen 13/13 (11:16). 8. Vaduz 14/12 (13:21). 9. Lugano 13/11 (13:26). 10. Zürich 13/9 (19:30).

(SI)


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