Trotz Schweizer Rekord: Out im EM-Halbfinal für Maria Ugolkova

Maria Ugolkova stösst sich vom Startblock ab
Maria Ugolkova stösst sich vom Startblock ab © KEYSTONE/EPA/PATRICK B. KRAEMER
Maria Ugolkova bleibt über 200 m Crawl erstmals unter zwei Minuten und senkt den Schweizer Rekord in zwei Schritten auf 1:58,97. Zum Einzug in den EM-Final fehlen ihr nur wenige Hundertstel.

Trotz neuerlichem Landesrekord ist Maria Ugolkova in den EM-Halbfinals als Neunte über 200 m Crawl ausgeschieden. Sie unterbot in 1:58,97 ihre eigene Bestmarke aus dem Vorlauf zwar nochmals um exakt eine halbe Sekunde.

Zu ihrer zweiten Finalteilnahme in London fehlten der 26-Jährigen vom SC Uster-Wallisellen letztlich aber 14 Hundertstel. Die Schnellste im Halbfinal über 200 m Crawl war die Niederländerin Femke Heemskerk in 1:56,68.

Ugolkova hatte sich schon am Morgen bestens erholt gezeigt von ihrem Einsatz im EM-Final über 200 m Lagen am Donnerstagabend. Die im letzten Sommer eingebürgerte Russin blieb als Vorlaufsechste in 1:59,47 um 0,29 Sekunden unter dem Landesrekord, den Danielle Villars erst Mitte März in Zürich aufgestellt hatte.

Und nicht zuletzt unterbot Ugolkova auch über diese Distanz zweimal die Swiss-Swimming-Limite für die Olympischen Spiele in Rio. Am Abend fehlte ihr zum Olympia-A-Wert des Weltverbands FINA nur gerade ein Hundertstel. Um das Ticket nach Brasilien braucht sich Ugolkova dennoch keine Sorgen mehr zu machen. Am Mittwoch hatte sie im Halbfinal über 200 m Lagen die A-Limite geschafft.

Ausser Ugolkova vermochte am drittletzten EM-Tag kein weiterer Swiss-Swimming-Athlet die Vorläufe zu überstehen. Am knappsten verpasste Noémi Girardet ebenfalls über 200 m Crawl den Vorstoss in die Halbfinals. Der 21-Jährigen von Lancy-Natation fehlten dazu in persönlicher Bestleistung von 2:00,94 nur 16 Hundertstel. Brustschwimmer Martin Schweizer fehlten über 50 m in 28,15 nur 0,15 Sekunden.

Aus internationaler Sicht ist Ungarn vor den letzten zwei Wettkampftagen im London Aquatics Centre mit sechs Goldmedaillen die erfolgreichste Nation. Dahinter folgt Italien mit bisher vier EM-Titeln.

(SDA)


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