Will Ferrell zieht den Stecker beim “Reagan”-Alzheimer-Film

Will Ferrell hat sonst keine Berührungsängste vor schmutzigen Witzen - aber eine Komödie über den früheren Präsidenten Ronald Reagan war ihm dann doch ein bisschen zu happig. (Archivbild)
Will Ferrell hat sonst keine Berührungsängste vor schmutzigen Witzen - aber eine Komödie über den früheren Präsidenten Ronald Reagan war ihm dann doch ein bisschen zu happig. (Archivbild) © KEYSTONE/AP Invision/EVAN AGOSTINI
Will Ferrell will nicht in der Komödie “Reagan” mitspielen – es geht das Gerücht, der Film mache sich über die Alzheimerkrankheit des früheren Präsidenten lustig. Reagans Tochter hatte letzte Woche Ferrell in einem offenen Brief gebeten, vom Projekt Abstand zu nehmen.

Das Skript “Reagan” sei nur eines von vielen, die dem Schauspieler unterbreitet worden seien, teilte Ferrells Sprecher gemäss celebrity-gossip.net mit. Und obwohl es nicht wie befürchtet eine “Alzheimer-Komödie” sei, habe der “Zoolander”-Darsteller das Drehbuch abgelehnt.

Reagans Tochter Patti Davis hatte es als “herzlos” bezeichnet, so einen Film zu drehen. Das Drehbuch habe schon eine Weile in Hollywood zirkuliert, sagte sie der “New York Post”. “Ich bin sicher, dass nach dem kürzlichen Tod meiner Mutter irgendwer gedacht hat, es sei jetzt ein ‘super Zeitpunkt’ um diesen Film zu machen”.

An Ferrell gerichtet schrieb Davis: “Vielleicht, wenn Sie mehr wüssten, würden Sie das Thema nicht mehr lustig finden. Alzheimer stiehlt Menschen das, was am wertvollsten ist – Erinnerungen, Zusammenhänge, die familiären Marksteine eines ganzen Lebens”.

(SDA)


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