Zweiter Wahlgang in St.Gallen

Paul Rechsteiner bekommt die Unterstützung der EVP.
Paul Rechsteiner bekommt die Unterstützung der EVP. © Paul Rechsteiner bekommt die Unterstützung der EVP.
In St.Gallen liegen die ersten Resultate vor: Karin Keller-Sutter ist wie erwartet unbestritten. Paul Rechsteiner (SP) hat nach Auszählung aller Stimmen vor SVP-Kandidat Thomas Müller die Nase vorn. Der zweite Wahlgang findet am 15. November statt.

In St.Gallen wackelt der GLP-Sitz. Wer den Sitz von Margrit Kessler holt, bleibt aber spannend. SVP und FDP dürften zulegen und damit Kessler beerben. Dass die SP trotz weniger Stimmen einen zusätzlichen Sitz machen könnte, verdankt sie vor allem der schwachen Grünen. Die CVP dürfte den Sitz der nicht mehr antretenden Lucrezia Meier-Schatz verteidigen. Im Ständerat wird es einen zweiten Wahlgang geben. Dieser wird am 15. November stattfinden.

Die Zahlen:
Karin Keller-Stutter (bisher, FDP) 103’258 Stimmen
Paul Rechsteiner (bisher, SP) 62’944
Thomas Müller (SVP) 50’629
Thomas Ammann (CVP) 16’821
Yvonne Gilli (Grüne) 19’191
Richard Ammann (BDP) 9958
Margrit Kessler (GLP) 7627
Hans Oppliger (EVP) 5771
Andreas Graf (Parteifrei) 4915
Vereinzelte 2787

Absolutes Mehr: 76’367

In Ausserrhoden ist klar, dass Andrea Caroni mit 12’308 Stimmen Ständerat wird. Das Rennen um den Nationalratssitz hat SVP-Kandidat David Zuberbühler mit 6394 Stimmen gemacht. Sein Verfolger Markus Bänziger (FDP) kommt auf 5949 Stimmen. An dritter Stelle ist SP-Kandidat Jens Weber (5058).

Verfolgt den TVO-Livestream. Die aktuelle Sendung gibt es immer zur vollen Stunde:

Graubünden steht insbesondere wegen der Ems-Chemie-Chefin Magdalena Martullo-Blocher im nationalen Fokus. Wird sie den Sitz von Josias Gasser (GLP) holen? Unumstritten sind die bisherigen Martin Candinas (CVP), Heinz Brand (SVP) und Silvia Semadeni (SP). Hansjörg Hasler (BDP) tritt nicht mehr an, die BDP wird in ihrem “Heimatkanton” den Sitz trotzdem verteidigen können. Bisher sind 118 von 125 Gemeinden ausgezählt. Im Ständerat stellen sich die beiden bisherigen Stefan Engler (CVP) und Martin Schmid (FDP) zur Wiederwahl – ohne Konkurrenz.

Hier die Parteistärken in Graubünden in Prozent:
FDP.Die Liberalen Liste Wirtschaft 7,1%
CVP – die Jungen 1,6%
Junge SVP 0,81%
SP 14,66%
SVP Graubünden B 17%
SP JungsozialistInnen 1,17%
SVP Graubünden M 11,48%
FDP.Die Liberalen Liste Liberal 5,97%
SVP International 1,2%
FDP.Die Liberalen Die Jungen 0,87%
CVP Graubünden 15,28%
BDP Graubünden 14,38%
GRünliberale 7,49%
Junge BDP Graubünden 0,74%
Patriotisch Liberale Demokraten 0,24%

Der Thurgau wird in SVP-Hand bleiben. Markus Hausmann, Verena Herzog und Hansjörg Walter werden wiedergewählt. Ebenfalls in Bern bleiben Christian Lohr (CVP) und Edith Graf-Litscher (SP). Ob Thomas Böhni (GLP) seinen Sitz verteidigen kann, ist unwahrscheinlich. Regierungsrat Kaspar Schläpfer dürfte den Sitz für die FDP zurückerobern. Im Ständerat gibt es keine Überraschung.

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Bereits gewählt ist Ivo Bischofberger (CVP) als Innerrhoder Ständerat. Auch im Nationalrat wird es keine Überraschung geben. Daniel Fässler (CVP) tritt erneut an. Sein einziger Herausforderer Martin Pfister (SP) wird wie vor vier Jahren chancenlos bleiben.

(red)


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