Haben Jugendliche diesen Brand gelegt?

In der Nacht auf Sonntag brannte in Altnau ein neues, noch leer stehendes Einfamilienhaus mit angebautem Schopf. Während dieser vollständig niederbrannte, gelang es der Feuerwehr, Teile des Wohnhauses zu sichern. Vor dem Brand soll ganz in der Nähe ein privates Fest von Jugendlichen gestört worden sein.

Um 1.40 Uhr sah ein Passant, dass der an ein Einfamilienhaus angebaute Schopf zwischen Altnau und Güttingen im Vollbrand stand und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt, war die Feuerwehr weniger Minuten später vor Ort und bekämpfte das Feuer mit über 100 Einsatzkräften. Während der Schopf komplett niederbrannte, konnten Teile des Wohnhauses gehalten werden.

Familie war kurz vor Einzug

Das neu erbaute Haus war noch nicht bewohnt. “Die Familie wäre in ein paar Tagen eingezogen”, sagt Polizeisprecher Andy Theler auf Anfrage von FM1Today. Beim Brand wurde niemand verletzt, und es kamen auch keine Tiere zu Schaden. Der Sachschaden dürfte gegen eine Million Franken betragen.

Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt. Der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau haben die Arbeit aufgenommen und die Spuren am Brandort gesichert. Zudem wurde ein Elektrosachverständiger beigezogen.

Verdächtige Jugendliche gemeldet

Gemäss Aussagen von Auskunftspersonen wurde vor dem Brand ein privates Fest in der näheren Umgebung wiederholt von Jugendlichen gestört. Danach seien drei Jugendliche auf Fahrrädern in Richtung des Brandobjekts davon gefahren. “Zwischen dem Fest und der Brandstelle haben wir verteilte Robidog-Säckchen und beschädigte Verkehrsschilder gefunden”, sagt Theler. Deshalb könne man nicht ausschliessen, dass die Jugendlichen etwas mit dem Brand zu tun hätten.

Die Kantonspolizei Thurgau sucht nun Zeugen.

Der Beitrag zum Thema von TVO:

(red)


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