“Wollen gegen jeden Gegner auf Sieg spielen”

Dölf Früh, Präsident des FC St.Gallen.
Dölf Früh, Präsident des FC St.Gallen. © (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Der FC St.Gallen plant in der bald startenden Saison den “kontrollierten Angriff”. Das Budget wurde um eine Million Franken erhöht und das Kader runderneuert. Die Goaliefrage scheint derweil geklärt zu sein. 

Die Farben sind noch die gleichen: grün-weiss für das Heim- und grün-schwarz für das Auswärtstrikot. Geändert haben die Designer jedoch die Aufteilung. Neu ist das Leibchen des FC St.Gallen diagonal geteilt. Der Verein hat die Tenues am Mittwoch erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Ob sie bei den Fans Gefallen finden, wird sich zeigen.

Klar ist nach dem offiziellen Saison-Kickoff, dass der FCSG heuer vieles besser machen will als in der vergangenen Meisterschaft. Zur Erinnerung: Der Club spielte die schlechteste Rückrunde aller Teams – er war sogar schlechter als der Absteiger Zürich.

Mehr Geld für erste Mannschaft

Das Budget wurde um eine Million erhöht. Es beträgt für die erste Mannschaft samt Staff acht Millionen Franken, hinzu kommen vier Millionen Franken für den Nachwuchs. Präsident Dölf Früh sprach von einem kontrollierten Angriff. Bei der Zielvorgabe blieb er aber gewohnt konservativ. Minimalziel sei der Klassenerhalt. Die Mannschaft soll aber selbstbewusster und konstanter auftreten. “Wir wollen gegen jeden Gegner auf Sieg spielen”, sagte der Präsident.

“Wir haben Zeit, das Kader zu vervollständigen”

Luft nach oben hat der FCSG derzeit noch beim Kader. Es besteht aus 19 Feldspielern und drei Goalies. “Wir haben noch Zeit, das Kader zu vervollständigen”, gab sich Trainer Joe Zinnbauer entspannt. Wenn er sich etwas wünschen könnte, dann einen Topstürmer und einen Innenverteidiger. Der Markt wird beobachtet. Unter Druck setzten lassen will sich der FCSG aber gemäss Sportchef Stübi nicht.

Zwei auf dem Absprung

Der Verein hat bislang fünf neue Spieler geholt. Sechs Akteure sind den umgekehrten Weg gegangen. Heute Mittwoch gab der Verein die Vertragsauflösung mit Dzengis Cavusevic bekannt. Der Stürmer wechselt per sofort zum FCZ. Auf dem Absprung sind zudem Sandro Gotal und Daniele Russo, für die der Club eine Lösung sucht.

Resultatmässig verlief die Vorbereitung beim FCSG nicht nach Wunsch. Das stört Joe Zinnbauer nicht. “Die Ergebnisse waren nicht berauschend, aber die Leistungen haben gestimmt”, sagte er. Zudem: “Wichtig ist das, was in der Meisterschaft geschieht.”

Toko mit tollem Einstand

Zur Sprache kam der tolle Eindruck, den der Neuzugang Toko in den Freundschaftsspielen hinterlassen hat. Der Coach will aber nicht übertriebene Erwartungen schüren. Der Ex-GC-Spieler hätte das Zeug zum Führungsspieler, aber er brauche noch Zeit. Ähnliche Worte wählte Zinnbauer in der abgelaufenen Saison, wenn es um Gaudino ging. Dieser befindet sich nach der OP auf dem Weg der Besserung. Für einen Einsatz im ersten Saisonspiel gegen YB wird es aber wohl nicht reichen.

Zinnbauer und die Goalie-Frage

Zinnbauer äussert sich auch zur Goalie-Frage, die regelmässig zum Saisonstart von den Medien aufgeworfen wird. Der Trainer ist dabei wegen seiner zuweilen mehrdeutigen Aussagen nicht ganz unschuldig. An der Medienorientierung stellte er klar, dass der Verein zwei Top-Torhüter habe. “Lopar hat aber die Nase vorn”, gab Zinnbauer bekannt. Der Romanshorner dürfte also im Startspiel am Samstag, 23.Juli, 20 Uhr, zwischen den Pfosten stehen.

(red.)

Der Kickoff zum Nachschauen:


So sieht das neue Trikot aus:

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Diesmal mit Diagonalstreifen. FM1Today

 

So berichtete TVO über den Startschuss des FCSG für die neue Saison:  


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