Wortkarger Vater brachte Müller-Drossaart zum Theater

Wortkarger Vater brachte Müller-Drossaart zum Theater
© Pressebild
Hanspeter Müller-Drossaart verdankt seinen Beruf dem Vater: Weil dieser so wortkarg war, flüchtete der Sohn zum Theater. «Dort konnte ich mich ausdrücken». Bei Müller-Drossaarts Sohn Livius herrscht eine andere Logik: Er hat mit elf in «Papa Moll» seine erste Rolle.

Auch die restlichen Mitglieder seiner eigenen Familie seien «komische expressive Seelen», verriet Müller-Drossaart der «Schweizer Illustrierten». Den Beweis liefert sein Handy-Display: Darauf ziehen Frau und Kinder Grimassen.

Hanspeter Müller-Drossaart ist derzeit im Casinotheater Winterthur als querschnittgelähmter Pozzo di Borgo in «Ziemlich beste Freunde» zu sehen. Körperlich keine Herausforderung, möchte man meinen. Aber weit gefehlt: Den elektrischen Rollstuhl mit einem Mundstück zu lenken, sei schwierig. Da komme es schon mal vor, dass er während der Proben genervt aufstehe, sagt er.

(SDA)


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