Yoga mit Stil statt mit Krampf

Von Celia Rogg
Yoga mit Stil statt mit Krampf
Wie gesund ist Yoga? Welche Stilrichtungen eignen sich für Einsteiger? Und ist Abnehmen mit Yoga möglich? Tanja Steinmann, Yogalehrerin RYT, hat die wichtigsten Punkte rund um den sanften Sport mit Wirkung für eBalance zusammengestellt.


Yoga ist eine uralte Bewegungslehre aus Indien, die in ihrer ursprünglichen Form körperliche und geistige Übungen wie Meditation umfasst. Im Laufe der Zeit wurde sie immer wieder gesellschaftlichen Bedürfnissen angepasst und so entstanden sehr unterschiedliche Strömungen. Im Westen liegt das Schwergewicht heute eher bei den körperlichen Übungen, trainiert werden Körperhaltungen (Asanas) in Bewegungsabfolgen.

Yoga ist gut für die Gesundheit

Mehrfach wurde in der Presse davor gewarnt, beim Yoga könne man sich mehr böse Verletzungen zuziehen als gedacht. Das ist nicht falsch, aber auch keine neue Erkenntnis. Wer Yoga sehr intensiv oder gar als eine Art Leistungssport betreibt, riskiert beispielsweise, dass er sich einen Muskel zerrt, eine Sehne überdehnt oder sich noch schlimmer verletzt. Wird bei den Übungen dagegen auf den eigenen Körper gehört und die Atmung berücksichtig – so wie es Yoga eigentlich vorsieht –, dann wirken sie sich positiv auf Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht aus.

Yoga für Einsteiger: So finden Sie den idealen Kurs

Bevor man einen Yoga-Kurs belegt, ist es empfehlenswert, zuerst eine Probestunde zu absolvieren und mit dem Lehrer gemeinsam anzuschauen, ob Stil und Level für einen geeignet sind. Wenn möglich, sollte eine kleine Klasse gewählt werden, deren Lehrer entsprechend viel Zeit hat, auf die einzelnen Schüler einzugehen. Wenn man sich einen Gruppenkurs nicht von Anfang an zutraut, können Einzellektionen das Richtige sein. Die dort erlernten Bewegungen lassen sich auch Zuhause üben, bis man sich bereit fühlt, um einen Kurs zu beginnen. Wichtig: Darauf achten, dass der Lehrer eine solide Ausbildung hat (Diplom des Schweizer Yogaverbands/YS oder Zertifikat der Yoga Alliance/RYT). Von Yoga-DVDs ist Einsteigern aufgrund der fehlenden Kontrolle abzuraten. Es gibt ausserdem sehr viele verschiedene Stilrichtungen, die Sie ausprobieren können.

Jetzt geht’s los: Yoga-Übungen

Bei jeder Übung geht es darum, die saubere Ausrichtung der Gelenke in der vorgesehenen Bewegungsausrichtung zu finden, damit keine Fehlbelastungen entstehen. Achten Sie darauf, dass Sie stets ruhig und gleichmässig atmen können. Der Lehrer sollte Modifikationen zu den Übungen vorgeben – wer beispielsweise vorneübergebeugt mit den Händen nicht den Boden berühren kann, der beugt die Knie. Ist man eher beweglich, legt man bei den Übungen das Gewicht vielleicht eher auf die Kräftigung des Körpers und umgekehrt.

Ist Abnehmen mit Yoga möglich?

Der Kalorienverbrauch ist zumindest bei Anfängern nicht enorm, er entspricht etwa jenem von Walking oder Gymnastik. Weil man sich während der Übungen stets abfragt (Was tut meinem Körper gut? Wie viel mag ich heute? Ist mein Körper gut ausgerichtet?) verbessert sich dafür automatisch die Körperwahrnehmung und das Körperbewusstsein. Das kann sich auch auf andere Bereiche übertragen, beispielsweise aufs Essverhalten, indem auch hier nachgefragt wird: Was braucht mein Körper? Was tut ihm gut?

 

eBalance ist ein medizinisch fundiertes Programm, das sich in unzähligen Fällen bewährt hat. Weitere Informationen zum leichten Abnehmen finden Sie unter ebalance.ch.

 


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