Zarco nach Rabats Startverzicht vorzeitig Moto2-Weltmeister

Vorzeitig Moto2-Weltmeister: der Franzose Johann Zarco.
Vorzeitig Moto2-Weltmeister: der Franzose Johann Zarco. © KEYSTONE/EPA/FILIP SINGER
Johann Zarco kann sich schon vier Grands Prix vor Saisonende über den Gewinn des Moto2-WM-Titels freuen. Sein letzter verbliebener Konkurrent Tito Rabat steht in Motegi nicht am Start.

Wegen einer Anfang Woche in Almeria erlittenen Sturzverletzung muss der Spanier Rabat auf seinen Start zum GP von Japan verzichten. Zwar reiste der am linken Arm verletzte Moto2-Titelverteidiger nach Motegi an und schwang sich im freien Training auf sein Kalex-Motorrad. Doch nach acht Runden musste Rabat, der sich bei seinem Trainingssturz den Radiusknochens gebrochen hatte, die Aussichtslosigkeit seines Unterfangens einsehen.

Rabats Startverzicht in Motegi führte dazu, dass Johann Zarco am Freitag nach dem ersten Training offiziell zum Moto2-Weltmeister erklärt wurde. Der Saisondominator aus Frankreich, der heuer schon sechs Rennen gewann und sechs weitere Mal auf dem Podest stand, hat im Gesamtklassement 78 Punkte Vorsprung vor Rabat. Diesen Rückstand kann der Spanier selbst bei Siegen in den Grands Prix von Australien, Malaysia und Valencia nicht mehr wettmachen. Auch der WM-Dritte Alex Rins liegt bereits zu weit hinter Kalex-Fahrer Zarco zurück.

Der 25-jährige Franzose aus Cannes musste sich im ersten Training in Motegi einzig seinem Markenkollegen Tom Lüthi geschlagen geben. Der letztjährige Sieger des GP von Japan war um zwölf Tausendstel schneller als Zarco. Randy Krummenacher (17.), Robin Mulhauser (23.) und Jesko Raffin (28.) klassierten sich ausserhalb der Top 15.

Dominique Aegerter ist in Japan – sowie auch an den folgenden zwei Rennwochenenden in Australien und Malaysia – nicht am Start. Der Berner muss wegen seinen im Grand Prix von Aragonien erlittenen Sturzverletzungen pausieren. Aegerter hatte in Alcañiz Brüche an den Querfortsätzen von vier Lendenwirbeln, an den Rippen, im rechten Handgelenk und an der rechten Mittelhand erlitten. Die Ärzte gehen von einer vollständigen Genesungszeit von vier bis sechs Wochen aus.

(SI)


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