Zehn Jahre Schande vom Espenmoos

Ein trauriges Ende nahm das letzte Spiel im Espenmoos in St.Gallen: Der FCSG stieg ab und das Stadion wurde verwüstet.
Ein trauriges Ende nahm das letzte Spiel im Espenmoos in St.Gallen: Der FCSG stieg ab und das Stadion wurde verwüstet. © Tagblatt
Das legendäre letzte Spiel im Espenmoos vor genau zehn Jahren endete mit doppelter Schande. Der FCSG stieg ab und das Stadion wurde von Chaoten in Schutt und Asche gelegt.

Nach dem Spiel des FC St.Gallen am 20. Mai 2008 gegen Bellinzona versuchten Chaoten, das Espenmoos-Feld zu stürmen. Anfänglich konnte die Polizei die Fans zurückhalten.

Sie setzte Gummischrot, Wasserwerfer und Tränengas ein. Rund hundert Beamte hatten sich kurz vor Spielende auf dem Platz formiert, weil sie gemäss Polizei Hinweise auf geplante Krawalle hatten. Diese Massnahme wurde von den Zuschauern offensichtlich als Provokation wahrgenommen, es gab bald kein Halten mehr.

98 Jahre Fussballgeschichte im Espenmoos fanden an diesen Abend ein schändliches Ende in Rauch und Chaos. Der Sachschaden betrug über 100’000 Franken.

Der FCSG verlor gegen Bellinzona und musste absteigen. Es war das letzte Spiel im Espenmoos, die neue Saison wurde dann in der AFG Arena – dem heutigen Kybunpark – eingeläutet, die Espen spielten bis 2009 in der Challenge League.

Hier der Beitrag des damaligen Tele Ostschweiz vom Tag danach:

(agm)


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