Zeichen stehen auf Absage

So sieht es derzeit in der AFG Arena aus.
So sieht es derzeit in der AFG Arena aus. © TVO
Laut Pascal Kesseli, CEO der FC St.Gallen Event AG, könnte der Match zwischen dem FC St.Gallen und dem Grasshopper Club Zürich vom Samstagabend in der AFG Arena abgesagt werden. Grund sind die angekündigten Schneefälle.

Es sehe nicht gut aus, sagt Pascal Kesseli gegenüber TVO. Derzeit liegt zwar nur wenig Schnee auf dem Rasen und das Terrain wäre bespielbar, aber für morgen Samstag sind erneut Schneefälle und Minustemperaturen angesagt. Zudem liegt der FCSG-Platzwart derzeit mit einer Schulterverletzung im Bett – das sei aber nicht matchentscheidend für eine Absage, sagen die Verantwortlichen. Die Rasenheizung läuft derweil auf Hochtouren.

Kurze Info, weil uns immer wieder Nachrichten erreichen, warum wir das Spiel denn verschieben wollen… Der FCSG hat…

Posted by FC St.Gallen 1879 on Friday, March 4, 2016

“Leider ist nicht der Ist-Zustand entscheidend, sondern der Zustand, wie er sich am Samstagabend präsentieren wird”, sagt Kesseli. Er verweist auf die “sehr, sehr schlechte Prognose”. Mit der Swiss Football League, die über eine Durchführung oder Absage entscheidet, sei man bereits in regem Austausch.

Pascal Kesseli inspiziert den Platz.

TVO

Kesseli: “Es ist möglich, dass man morgen erst gegen 18 oder 19 Uhr sieht, dass das Fussballspiel um 20 Uhr nicht möglich ist. Deshalb ist auch vorstellbar, dass wir im Einverständnis aller beteiligten Parteien das Spiel schon früher absagen werden.”

Auch der FM1-Wetterexperte, Roger Perret von Meteonews, glaubt, dass morgen bis zu 20 Zentimeter Schnee fallen könnten. Das dürfte zu viel für ein Fussballspiel in der AFG Arena sein.

Vertreter der Liga werden den Platz im Verlaufe des Samstags mehrmals inspizieren. Für den FC St.Gallen wäre es in diesem Jahr bereits die zweite Spielabsage wegen Schnee. Mitte Februar konnte im Walliser Tourbillon gegen den FC Sion nicht gespielt werden (Nachholtermin: 13. April, 18.30 Uhr). Sollte das morgige Spiel gegen GC ebenfalls ausfallen, hätte der FC St.Gallen statt fünf erst drei Partien in der Rückrunde bestritten.

(red.)


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