Zeidler soll im Tourbillon die Wende einläuten

Peter Zeidler blickt seinem ersten Einsatz als Trainer des FC Sion entgegen
Peter Zeidler blickt seinem ersten Einsatz als Trainer des FC Sion entgegen © KEYSTONE/ANTHONY ANEX
In der 6. Runde der Super League will Sion am Samstag vor heimischem Publikum den Negativtrend stoppen. Der neue Trainer Peter Zeidler feiert gegen Vaduz seinen Einstand.

10. Platz: FC Sion. Nicht Lausanne, Lugano oder Vaduz zieren nach fünf Runden der Super League das Tabellenende, sondern die auf dem Papier drittstärkste Kraft hinter Basel und den Young Boys. Ein Umstand, der Christian Constantin zum Handeln bewegte. Die Niederlagen gegen Lausanne und Lugano kosteten Didier Tholot den Job. Gegen die Grasshoppers coachte der Präsident das Team, nun soll der in der Schweiz relativ unbekannte Peter Zeidler den Turnaround schaffen.

Gegen Vaduz gelangt der 54-jährige Deutsche, der in Frankreich seit seiner Tätigkeit beim FC Tours einen guten Ruf geniesst und als vorzüglicher Ausbildner gilt, zuletzt in Salzburg aber nach wenigen Monaten entlassen wurde, am Samstagabend (20.00 Uhr) im Tourbillon zu seiner Feuertaufe. “Ein Erfolgserlebnis ist dringend nötig, um das Selbstvertrauen zu stärken”, sagt er vor seinem Einstand.

Nach drei Pleiten sollen im Heimspiel wieder drei Punkte für Sion folgen. Zumindest Zeidlers Bilanz bei seinen Debüts als Trainer sprechen für Sion. Der frühere Assistent von Ralf Rangnick startete bei fünf seiner sechs Trainerstationen siegreich. Doch Zeidler sagt auch: “Fünf Tage sind zu kurz für eine Revolution. Die Spieler kennen mein Grundprinzip, sie wissen was ich will, aber um die Details zu vermitteln, benötigst du Zeit.”

Gefühlte sechs Punkte werden in Lugano vergeben. Mit Lausanne gastiert ein zweiter Abstiegskandidat im Cornaredo. Nach beidseits gutem Saisonstart mit sechs (Lugano) respektive sieben Punkten liegen die Teams aktuell im Mittelfeld. Derweil Lausanne bestrebt ist, das 2:7 vor Wochenfrist bei den Young Boys als Ausrutscher abzutun, scheint Lugano in seinem zweiten Super-League-Jahr trotz des Abgangs von Mattia Bottani personell besser aufgestellt und defensiv gefestigter als in der Vorsaison.

(SDA)


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