ZSC Lions zuhause weiterhin nicht unwiderstehlich

Da bleibt nur ein leerer Blick: ZSC-Verteidiger Severin Blindenbacher im Spiel gegen Lausanne
Da bleibt nur ein leerer Blick: ZSC-Verteidiger Severin Blindenbacher im Spiel gegen Lausanne © KEYSTONE/ENNIO LEANZA
Die ZSC Lions wissen vor eigenem Publikum weiterhin nicht gleich zu überzeugen wie auswärts. Der Leader kassiert beim 3:4 nach Verlängerung gegen Lausanne bereits die 7. Niederlage im 14. Heimspiel. Aus diesen sieben Heimpleiten nahmen die Lions aber immerhin fünfmal einen Punkt mit.

Dass sie es auch gegen Lausanne mindestens in die Verlängerung schafften, hatten sie ihrem Captain Mathias Seger zu verdanken. Der 39-jährige Verteidiger-Routinier bezwang den noch zwei Jahre älteren Cristobal Huet im Lausanner Tor in der 50. Minute mit einem satten Weitschuss. Für Seger war es in seiner 18. Saison mit dem ZSC das erste Tor.

Einen Tag nach dem turbulenten 6:4-Sieg im Spitzenspiel in Zug zeigten sich die Stadtzürcher in der Offensive zwar ebenso spielfreudig, das Team von Trainer Hans Wallson liess im Abschluss aber die Effizienz vermissen. Dies beweist auch das Schussverhältnis von 40:26 nach drei Dritteln.

Wegen der schlechten Chancenauswertung liefen die Zürcher dreimal einem Rückstand hinterher. In der Verlängerung machte Lausannes Joël Genazzi dann alles klar. Der Verteidiger, der sich bereits am Freitag gegen Kloten (3:2 n.P.) als Doppeltorschütze auszeichnen konnte, traf mit einem «Buebetrickli».

Es war sein 12. Saisontor. Niklas Schlegel, der bei den Lions Stammgoalie Lukas Flüeler vertrat, musste sich bereits beim 2:1 durch Philippe Schelling auf diese Weise bezwingen lassen.

ZSC Lions – Lausanne 3:4 (2:2, 0:1, 1:0, 0:1) n.V.

8948 Zuschauer. – SR Eichmann/Wehrli, Borga/Kovacs. – Tore: 8. Jeffrey (Danielsson, Antonietti) 0:1. 13. Blindenbacher (Marti) 1:1. 15. Schelling 1:2. 18. Thoresen (Rundblad) 2:2. 27. Gobbi (Lardi) 2:3. 50. Seger 1:0. 63. Genazzi (Jeffrey, Pesonen) 3:4. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 2mal 2 Minuten gegen Lausanne. – PostFinance-Topskorer: Wick; Junland.

ZSC Lions: Schlegel; Blindenbacher, Siegenthaler; Rundblad, Geering; Seger, Guerra; Marti; Wick, Sjögren, Thoresen; Suter, Schäppi, Herzog; Chris Baltisberger, Cunti, Pestoni; Künzle, Trachsler, Kenins; Bärtschi.

Lausanne: Huet; Trutmann, Junland; Nodari, Genazzi; Gobbi, Fischer; Lardi; Herren, Froidevaux, Pesonen; Danielsson, Jeffrey, Antonietti; Schelling, Miéville, Déruns; Augsburger, Kneubühler, In-Albon.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Nilsson und Shannon (beide krank), Lausanne ohne Ledin (überzähliger Ausländer), Ryser und Walsky (beide verletzt). – Lattenschuss Wick (41.). – Timeout Lausanne (56.).

(SDA)


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