Zürcher investieren in Arbon über 100 Millionen Franken

So soll eines der neuen Gebäude auf dem Saurer WerkZwei-Areal aussehen.
So soll eines der neuen Gebäude auf dem Saurer WerkZwei-Areal aussehen. © HRS
Die Genossenschaft der Baufreunde Zürich möchte auf dem Saurer-WerkZwei-Areal in Arbon fast 200 neue Wohnungen errichten und investiert dafür über 100  Millionen Franken. Hinter dem Bauprojekt steht der Generalunternehmer HRS Real Estate AG.

Insgesamt handelt es sich beim Vorhaben um vier Projekte der HRS. Geplant seien qualitativ hochwertige Wohnungen für alle Altersschichten sowie Wohnungen mit Pflegemöglichkeiten, teilte die HRS am Dienstag mit. Die neuen Wohnflächen entstehen etappenweise.

Hallenbad und Fitnessraum

Um Senioren ein weiterhin selbstbestimmtes Wohnen zu ermöglichen, sind 59 betreute Wohnungen mit Pflegemöglichkeiten und zusätzlich 18 Pflegezimmer geplant. Neben der Pflege sollen weitere hausinterne Dienste wie ein Concierge-Service, ein Restaurant, ein Hallenbad, ein Fitnessraum, einen Wäscherei und ein Coiffeursalon den Alltag der Senioren erleichtern. Teile dieser Infrastruktur werden öffentlich zugänglich sein, heisst es in der Mitteilung.

Auch junge Familien im Fokus

An einem anderen Standort auf dem Saurer-WerkZwei-Areal sind vier miteinander verbundene Mehrfamilienhäuser mit 76 Wohnungen geplant, die sich wegen ihrem Ausbaustandard für junge Familien eignen. Daneben am Hamelplatz entstehen laut der HRS 24 Wohnungen für die junge und urbane Bevölkerung. Die rund 40 Wohnungen in der vierten Siedlung sollen wegen einer unverbaubaren Seesicht die gehobenen Anspräche erfüllen.

Die Detailplanung für die geplanten Projekte läuft und die entsprechenden Baugesuche sollen zeitnah eingereicht werden.

Hohe Bodenpreise

Die Genossenschaft der Baufreunde Zürich hat sich wegen der attraktiven Bodenpreise, der schönen Lage am Bodenseeufer und der guten Verkehrsanbindung für Arbon entschieden. In der Stadt Zürich besitzt die Genossenschaft rund 600 Wohnungen. Wegen der hohen Bodenpreise dort suchen die Baufreunde Zürich allerdings ausserhalb von Zürich nach neuen Möglichkeiten.

(red)


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