Zürich und St.Gallen kommen sich näher

Die Billette werden wieder teurer.
Die Billette werden wieder teurer. © KEYSTONE/Gaetan Bally
Der Fahrplanwechsel vom kommenden 13. Dezember bringt der Ostschweiz Verbesserungen. Die Fahrtzeit zwischen Zürich und St.Gallen verkürzt sich um 18 Minuten.


Ab Dezember wird die Durchmesserlinie Zürich für den Fernverkehr genutzt. Zwischen Zürich und St.Gallen verkehren neu drei Züge des Fernverkehrs – anstatt zwei wie heute. Der bisherige InterCity zwischen Genève-Aéroport und St.Gallen fährt künftig über die Durchmesserlinie und wird ab Winterthur ohne Halt bis St.Gallen weitergeführt. Die Reisezeit nach St.Gallen mit Abfahrt westlich von Zürich verkürzt sich um 18 Minuten. Wie die Staatskanzlei des Kantons St.Gallen mitteilt, verbessert sich auch die Anschlusssituation auch für Touristen, welche etwa ins nahe gelegene Appenzellerland reisen

Vom Ausbau des Fernverkehrsangebots profitieren die Regionen St.Gallen-Bodensee und Rheintal. Mit besseren Anschlüssen am Knoten St.Gallen auf S-Bahn und Bus erzielen die Reisenden einen Reisezeitgewinn. Der neue Regional-Express verbindet täglich fünf Mal die Agglomeration Kreuzlingen/Konstanz mit St.Gallen in nur 35 Minuten. Spätheimkehrer aus der Region Sarganserland erhalten ein neues Angebot. In den Nächten Fr/Sa und Sa/So fährt ein Zug ab Zürich HB um 00.20 Uhr mit Halt in Sargans und Bad Ragaz.

(pd)


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