Zug zieht an Servette und Davos vorbei

Doppel-Torschütze: Lino Martschini gewinnt das Duell mit Biels Goalie Simon Rytz
Doppel-Torschütze: Lino Martschini gewinnt das Duell mit Biels Goalie Simon Rytz © KEYSTONE/THOMAS HODEL
Im Kampf um den 2. Platz macht der EV Zug vorentscheidend Boden gegen den HC Davos gut. Die Zuger gewinnen 4:3 in Biel, während die Bündner zuhause 4:5 gegen die SCL Tigers verlieren. Zug gewann auch das dritte Saisonspiel in der neuen Tissot Arena in Biel.

Matchwinner war Lino Martschini, der beste Skorer der Liga mit Schweizer Pass. Er markierte seine Saisontore 23 und 24, das entscheidende vier Minuten vor Schluss zum 4:3. Schlusslicht Biel hatte einen 1:3-Rückstand aufgeholt und drückte auf den Siegtreffer, wurde jedoch mit einem Konter kalt erwischt. Der EVZ überholte damit das spielfreie Genève-Servette sowie den HC Davos und weist vier Runden vor Schluss noch fünf Punkte Rückstand auf den ebenfalls spielfreien Leader ZSC Lions auf.

Davos musste eine ebenso überraschende wie ärgerliche Heimniederlage gegen die SCL Tigers einstecken. Die Langnauer wiederholten damit ihren Coup vom letzten Gastspiel im Landwasser-Tal Anfang Januar (3:1). Die Bündner nutzten ihre Chancen zu wenig konsequent und verspielten im Schlussdrittel eine 4:3-Führung. Beim Ausgleich von Yannick-Lennart Albrecht, der nach einer Torflaute seit dem 22. Dezember doppelt traf, profitierten die SCL Tigers von einem Blackout des Davoser Ersatzgoalies Gilles Senn, der den geschonten Leonardo Genoni ersetzte. 83 Sekunden vor Schluss machte Yves Müller die Überraschung mit dem 5:4-Siegtreffer perfekt.

Im Tessiner Derby zwischen Lugano und Ambri-Piotta gab es im fünften Spiel den fünften Heimsieg. Die Entscheidung fiel erst dreieinhalb Minuten vor Schluss, als Geburtstagskind Linus Klasen zum 3:2 traf.

Resultate: Biel – Zug 3:4 (1:1, 0:2, 2:1). Davos – SCL Tigers 4:5 (1:2, 3:1, 0:2). Lugano – Ambri-Piotta 4:2 (0:1, 1:0, 3:1).

Rangliste: 1. ZSC Lions 46/89. 2. Zug 46/84. 3. Genève-Servette 46/83. 4. Davos 46/82. 5. Lugano 47/78. 6. Fribourg-Gottéron 47/69. 7. Lausanne 47/64. 8. Kloten Flyers 46/63. 9. Bern 46/61. 10. Ambri-Piotta 47/60. 11. SCL Tigers 47/57. 12. Biel 47/47.

(SDA)


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