Zug zuhause weiter eine Macht

Zugs Spieler durften gegen Lugano am Samstag fünfmal jubeln
Zugs Spieler durften gegen Lugano am Samstag fünfmal jubeln © KEYSTONE/URS FLUEELER
Der EV Zug gibt beim 5:0-Heimsieg über Lugano auch im siebenten Heimspiel keinen Punkt ab. Die Basis zum Sieg legt Zug mit fünf starken Minuten im Finish des ersten Abschnitts.

Die grossen Figuren waren der 24-jährige Stürmer Dominic Lammer, der nach 15 Minuten mit zwei Toren innerhalb von 13 Sekunden (!) Zug 2:0 in Führung brachte, und Goalie Tobias Stephan, der alle 26 Lugano-Schüsse parierte und zum ersten Shutout in dieser Saison kam.

Lammers Doublette leitete die hektischste Phase des Spiels ein. Vier Sekunden vor der ersten Pause erhöhte Josh Holden in Überzahl auf 3:0. Unmittelbar nach dem Goal und noch vor dem Torjubel beglich Holden mit Luganos Rückkehrer Maxim Lapierre eine offene Rechnung aus den letzten Playoffs. In der Folge blieben die Gemüter auf beiden Seiten leicht erhitzt: 84 Strafminuten sammelten die beiden Teams bis zum Ende. Zug schoss zwei Tore – das 3:0 durch Holden und das 4:0 durch Carl Klingberg – mit einem Mann mehr auf dem Eis.

Im Gegensatz zur Niederlage vom Freitag in der Resega spielte Zug vor den heimischen Fans viel emotionaler. Und vor allem leisteten sich die Zuger keine Aussetzer. Deshalb bot sich Lugano keine Chance mehr, in den letzten beiden Dritteln nochmals ins Spiel zurückzufinden.

Zug – Lugano 5:0 (3:0, 1:0, 1:0)

6756 Zuschauer (Saisonrekord). – SR Mollard/Prugger, Gnemmi/Küng. – Tore: 16. (15:18) Lammer (McIntyre) 1:0. 16. (15:31) Lammer (McIntyre, Sandro Zangger) 2:0. 20. (19:56) Holden (Martschini/Ausschluss Bürgler) 3:0. 23. Klingberg (McIntyre, Erni/Ausschluss Lapierre) 4:0. 59. Fabian Schnyder (Morant, Alatalo) 5:0. – Strafen: 9mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Holden, Nolan Diem) gegen Zug, 13mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Stefan Ulmer, Ronchetti) gegen Lugano. – PostFinance-Topskorer: Martschini; Klasen.

Zug: Stephan; Helbling, Grossmann; Morant, Alatalo; Dominik Schlumpf, Erni; Fohrler, Simon Lüthi; Klingberg, Immonen, Senteler; Martschini, Holden, Suri; Sandro Zangger, McIntyre, Lammer; Peter, Nolan Diem, Fabian Schnyder.

Lugano: Merzlikins; Philippe Furrer, Stefan Ulmer; Sartori, Ryan Wilson; Hirschi, Julien Vauclair; Ronchetti; Lapierre, Martensson, Klasen; Walker, Sannitz, Bertaggia; Bürgler, Gardner,

Bemerkungen: Zug ohne Diaz, Lugano ohne Fontana, Chiesa, Sondell (alle verletzt), Damien Brunner (krank) und Zackrisson (überzähliger Ausländer).

(SDA)


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