Zugsverkehr auf der Gotthardachse war komplett unterbrochen

In Erstfeld stehen alle Signale in Richtung Gotthard auf rot, weil die SBB-Gotthardlinie wegen Problemen beim Zugssicherungssystem derzeit nicht benutzbar ist (Archivbild).
In Erstfeld stehen alle Signale in Richtung Gotthard auf rot, weil die SBB-Gotthardlinie wegen Problemen beim Zugssicherungssystem derzeit nicht benutzbar ist (Archivbild). © Keystone/SIGI TISCHLER
Auf der Gotthardstrecke der SBB ist am Montagnachmittag während einiger Zeit kein Zug mehr gerollt. Wegen eines Problems mit dem Zugssicherungssystem fiel der gesamte Bahnverkehr zwischen Brunnen SZ und Castione-Arbedo TI aus. Die Störung dauerte von 16 bis 18 Uhr, wie eine SBB-Sprecherin sagte.

Vom Unterbruch betroffen waren sämtliche Güter- und Personenzüge. Sieben Züge waren auf der Strecke blockiert. Mehrere weitere wurden bei ihren Ausgangspunkten angehalten und gar nicht erst auf die Strecke gelassen.

Die Fernverkehrszüge Basel-Lugano fielen gemäss SBB-Angaben zwischen Arth-Goldau und Bellinzona aus, die Fernverkehrszüge Basel-Locarno zwischen Brunnen und Locarno.

Die internationalen Züge zwischen Zürich und Mailand verkehren nicht zwischen Zürich und Bellinzona. Reisende von Zürich nach Mailand mussten via Bern reisen. Die S2-Züge von Baar nach Erstfeld konnten die Strecke zwischen Arth-Goldau und Erstfeld nicht befahren.

Auch nach Behebung der Störung mussten die Reisenden auf der Gotthardstrecke Zugsausfälle und Verspätungen in Kauf nehmen. Die SBB rechnet, dass die Behinderungen bis Betriebsschluss anhalten.

(SDA)


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