Institutionen öffnen ihre Archive

Standbild aus dem Film "Im Firnenlicht des Engadins" von Simon Rähmi, ca. 1955. Er ist Teil der Ausstellung "Bündner Filme, Töne und Fotos aus dem letzten Jahrhundert". Zum Welttag des audiovisuellen Erbes zeigen 20 Schweizer Institutionen ihre historischen Schätze (Screenshot Memoriav).
Standbild aus dem Film "Im Firnenlicht des Engadins" von Simon Rähmi, ca. 1955. Er ist Teil der Ausstellung "Bündner Filme, Töne und Fotos aus dem letzten Jahrhundert". Zum Welttag des audiovisuellen Erbes zeigen 20 Schweizer Institutionen ihre historischen Schätze (Screenshot Memoriav). © Screenshot Memoriav
Noch nie öffentlich präsentierte historische Fotos, Filme und Tonaufnahmen: Anlässlich des zehnten Welttag des audiovisuellen Erbes am Dienstag zeigen 20 Schweizer Institutionen ihre restaurierten und/oder archivierten Schätze.

Auch das Archiv von Schweizer Radio und Fernsehen SRF öffnet am Dienstag seine Tore. Im Rahmen des Unesco-Welttages erhält das SRF zudem den Preis für das beste Schweizer Vermittlungsprojekt, wie der Verein Memoriav zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes am Montag bekannt gab.

Radio- und Fernseharchive seien wichtige Gedächtnis- und Erinnerungsorte unserer Zeit, schreibt Memoriav. “Sie bringen Historisches in die Gegenwart und prägen damit massgeblich das kulturelle Erinnern.”

Auch beim Besuch in anderen Archiven schlagen die Herzen von Nostalgikern höher: So zeigt die Stiftung SBB Historic in Windisch nicht-kommerzielle Dokumentarfilme, die ab 1939 im Auftrag der SBB entstanden. Das Phonogrammarchiv der Uni Zürich stellt volkskundliche Tonaufnahmen aus der Gemeinde Diepoldsau SG vor.

Das Motto des diesjährigen Welttags des audiovisuellen Erbes lautet “Archives at Risk: Protecting the World Identities”.

Ganzes Programm: http://memoriav.ch/aktuell/worldday/

(SDA)


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