Zwei schwere Verletzungen überschatten die Qualifikation

Der Franzose Samir Aït Saïd verzeichnete am Sprung einen hässlichen Sturz und zog sich einen Beinbruch zu
Der Franzose Samir Aït Saïd verzeichnete am Sprung einen hässlichen Sturz und zog sich einen Beinbruch zu © KEYSTONE/AP/REBECCA BLACKWELL
Der Auftakt der Kunstturn-Wettkämpfe in der Rio Olympic Arena werden von zwei Stürzen überschattet. Der Franzose Samir Aït Saïd und der Deutsche Andreas Toba verletzen sich schwer. Aït Saïd stürzte am Sprung nach seinem Yeo hässlich und zog sich dabei eine schwere Beinverletzung zu.

Der Anblick des gebrochenen Beines des am Boden liegenden Franzosen, der an seinem Paradegerät Ringe auf bestem Weg in den Olympia-Final war, schockierte die Zuschauer.

Ebenfalls nicht glimpflich davon kam Andreas Toba. Der deutsche Mehrkampf-Meister stürzte am Boden und erlitt einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Toba zeigte sich tapfer und absolvierte noch seine Übung am Pauschenpferd, wo er sogar der beste deutsche Turner war. Danach humpelte er allerdings vom Podium und gab den Wettkampf auf.

(SDA)


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