Zwei Schwerverletzte nach Beziehungsstreit

Als die Beamten eintreffen, war der Streit beendet. (Symbolbild)
Als die Beamten eintreffen, war der Streit beendet. (Symbolbild) © Keystone/Gian Ehrenzeller
Am Sonntagabend geht ein 30-jähriger Ghanaer in die Wohnung seiner Ex-Freundin, einer 22-jährigen Schweizerin. In der Folge kommt es zu einer Auseinandersetzung, in welche sich weitere Familienmitglieder einmischen. Fazit: Vier Verletzte, zwei davon schwer.

Bekannt ist, dass es nach 20 Uhr zu einem Streit zwischen der Schweizerin und ihrem Ex-Freund kam. Weitere Familienmitglieder haben sich eingemischt und es kam zu Tätlichkeiten. Inwiefern diese Familienmitglieder mit der Frau verwandt sind, gibt die Polizei nicht bekannt. Der Streit verlagerte sich auf den Vorplatz des Mehrfamilienhauses, wo es zu weiteren Tätlichkeiten kam. Dabei erlitt der 30-Jährige Stichverletzungen. Er wurde schwer verletzt und musste mit dem Krankenauto ins Kantonsspital nach Chur gebracht werden. Die 22-Jährige wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Spital Thusis gefahren.

Auch die anderen beiden involvierten Personen mussten sich in ärztliche Behandlung begeben. Die Polizei hat die drei Familienmitglieder verhaftet. Der Ghanaer war beim Eintreffen der Polizei nicht bei Bewusstsein und wurde deshalb nicht festgenommen. “Ob er allenfalls noch verhaftet wird, zeigen die weiteren Ermittlungen”, sagt Roman Rüegg, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden. Der genaue Ablauf und die Gründe der Auseinandersetzung werden derzeit ermittelt. (red)

 


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