Zwei Tage nach dem Zlatan-Transfer: Mchitarjan zu Manchester United

Henrich Mchitarjan jubelt in der nächsten Saison für Manchester United
Henrich Mchitarjan jubelt in der nächsten Saison für Manchester United © KEYSTONE/EPA DPA FILE/GUIDO KIRCHNER
Manchester Uniteds tätigt einen weiteren hochkarätigen Transfer. Zwei Tage nach Superstar Zlatan Ibrahimovic verpflichten die Engländer den Armenier Henrich Mchitarjan von Borussia Dortmund.

Während Zlatan Ibrahimovic keine Ablöse kostete – dafür ein horrendes Salär bezieht -, beläuft sich beim 27-jährigen Henrich Mchitarjan die Transfersumme auf rund 42 Millionen Euro. Schon vor wenigen Wochen hatte Manchester United einen weiteren kostspieligen Transfer getätigt und von Villarreal für rund 38 Millionen Euro den ivorischen Innenverteidiger Eric Bailly verpflichtet.

Während Manchester United und sein neuer Trainer José Mourinho weiter aufrüsten, verliert Borussia Dortmund einen weiteren hochkarätigen Spieler. Vor Mchitarjan hatten bereits Mats Hummels (zu Bayern München) und Ilkay Gündogan (zu Manchester City) den Zweiten der letztjährigen Bundesliga verlassen. Diese drei Abgänge bringen den Dortmundern aber immerhin rund 110 Millionen Euro ein. Mchitarjan ist dabei der Rekordtransfer des BVB.

Einen solchen Aderlass hatten sie bei Borussia Dortmund nicht geplant. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der noch im Frühjahr überzeugt war, dass die Leistungsträger den Verein nicht verlassen würden, rechtfertigte den neusten Abgang: “Diesem Transfer ging für uns auf Basis einer völlig neuen Ausgangssituation eine schwierige Abwägung voraus. Manchester United hat uns ein enorm werthaltiges Angebot unterbreitet. Hätten wir es ausgeschlagen, wäre der Spieler 2017 ablösefrei gewechselt.”

Ganz unvorbereitet war Borussia Dortmund auf die gewichtigen Abgänge ohnehin nicht. Für Hummels kommt vom FC Barcelona der Spanier Marc Bartra, den Verlust von Mchitarjan hat die Borussia mit der Verpflichtung des türkischen Shootingstars Emre Mor antizipiert. Zudem wurde das Mittelfeld mit dem Belgier Ousmane Dembélé verstärkt.

(SDA)


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