Zwei Verdächtige nach Flucht verhaftet

Von Dumeni Casaulta
Zwischen St.Margrethen und St.Gallen staut es nach einem Unfall wegen Glatteis (Symbolbild)
Zwischen St.Margrethen und St.Gallen staut es nach einem Unfall wegen Glatteis (Symbolbild) © Kapo SG
Die Kantonspolizei St.Gallen hat am Montagnachmittag zwei Verdächtige verhaftet. Bei ihnen wurde eine Faustfeuerwaffe, Pfefferpistolen und Masken gefunden. Ausserdem waren sie mit einem gestohlenen Auto unterwegs. Es gibt Hinweise, dass die beiden am Raubüberfall auf das Hotel “Bad Horn” beteiligt gewesen sein könnten.

Einer Polizeipatrouille fielen in Rebstein zwei verdächtige Männer auf. Sie wollten die beiden kontrollieren und wendeten dazu das Auto. Darauf flüchteten die beiden. Zur selben Zeit kam der Patrouille ein Auto entgegen. Als der Fahrer die Polizisten sah, wendete er und fuhr in rasanter Geschwindigkeit davon. Aufgrund dessen wendeten die Polizisten das Patrouillenauto erneut und fuhren dem Unbekannten nach. Dieser parkierte das Auto bei der Kirche und flüchtete, wie die beiden anderen Männer, zu Fuss in Richtung Rebstein.

Ein Flüchtiger entkommt

Der eine Polizist folgte dem Autofahrer und konnte diesen festnehmen, der andere folgte den beiden Fussgängern. Er sah, wie sie in ein Restaurant gingen. In diesem gelang es dem Polizisten, den einen Flüchtigen zu verhaften. Dem Zweiten gelang die Flucht.

Bei den Verhafteten fanden die Polizisten eine Tasche, in welcher eine Faustfeuerwaffe, Masken, Handschuhe, eine Jacke sowie Pfefferpistolen waren. Das Auto des Flüchtigen war in Österreich gestohlen worden. Die beiden verhafteten Kroaten, im Alter von 29 und 37 Jahren, wurden der Staatsanwaltschaft zugeführt, wie die Polizei schreibt.

Haben die Verdächtigen das “Bad Horn” überfallen?

Jetzt wird überprüft, ob die Verdächtigen in der Schweiz eine Straftat begangen haben. Es gibt beispielsweise Parallelen zum Überfall auf das Hotel Bad Horn. Nach diesem wurde ebenfalls ein Auto gefunden, welches in Österreich gestohlen wurde. “Im Moment werden Spuren ausgewertet und die Verhafteten befragt”, sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Zum Beispiel wird das Auto unter die Lupe genommen und auch die gefundene Waffe wird untersucht. Dabei wird überprüft, ob die Waffe bei einem Verbrechen in der Schweiz oder den Nachbarländern eingesetzt wurde. Die Spuren im Auto könnten zudem helfen, mögliche Einbrüche nachzuweisen.

Nach dem dritten Flüchtigen wird gesucht. Er sei 25 bis 30 Jahre alt, habe eine Statur wie ein Bodybuilder, auffällige Tätowierungen am rechten Arm und auf den Seiten kurz geschorene Haare.

 


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