15 und 12 Jahre Gefängnis für Schläger von Genf

Das Genfer Strafgericht hat die beiden Haupttäter des blutigen Angriffs in Genf 2017 zu 15 beziehungsweise 12 Jahren Gefängnis verurteilt. (Symbolbild)
Das Genfer Strafgericht hat die beiden Haupttäter des blutigen Angriffs in Genf 2017 zu 15 beziehungsweise 12 Jahren Gefängnis verurteilt. (Symbolbild) © Keystone/MARTIAL TREZZINI
Die beiden Haupttäter des brutalen Angriffs im Genfer Stadtteil Saint-Jean müssen 15 beziehungsweise 12 Jahre ins Gefängnis. Das Genfer Strafgericht hat die Angeklagten wegen zweifachen versuchten Mords verurteilt.

Die Richter folgten weitgehend der Anklage von Staatsanwalt Dario Nikolic. Dieser hatte beantragt, die beiden 20-Jährigen wegen versuchten Mordes zu bestrafen und mit einer Gefängnisstrafe von 14,5 und 14 Jahre zu belegen. Die Verteidigung dagegen hatte argumentiert, dass es keinen Tötungsvorsatz gab.

Der Angriff im Quartier Saint-Jean fand in einer Nacht im Januar 2017 statt. Zwei Männer wurden von einer Bande von fünf jungen Burschen angegriffen und mit Tritten, Schlägen, Baseballschlägern und Motorradhelmen an den Kopf traktiert.

Die Angreifer flohen nach der Tat und liessen ihre lebensgefährlich verletzten Opfer in der Kälte zurück. Die Opfer trugen schwerwiegende Verletzungen und lebenslängliche Behinderungen davon.

Die extreme und grundlose Gewalt schockte die Öffentlichkeit. Drei weitere Jugendliche, die sich ebenfalls am blutigen Angriff beteiligt hatten, müssen sich vor einem Jugendgericht verantworten. Sie waren zum Zeitpunkt des Angriffs weniger als 18 Jahre alt.

(SDA)


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