300’000 Maishalme müssen noch wachsen

Wer den Weg nicht weiterverfolgen mag, kann das Maislabyrinth in der Hälfte verlassen.
Wer den Weg nicht weiterverfolgen mag, kann das Maislabyrinth in der Hälfte verlassen. © Thurgauer Zeitung/Reto Martin
Das grösste Maislabyrinth der Schweiz ist am Freitag im thurgauischen Langrickenbach eröffnet worden. Noch ist es möglich, über die Maishalme hinauszuschauen – was das Herausfinden aus dem gigantischen Irrgarten erleichtert.

300’000 Maishalme verteilt auf einer Fläche von 3 Hektaren: Rund anderthalb bis zwei Stunden benötigen die meisten Besucherinnen und Besucher, um den Unterschied zwischen Weg und Sackgasse zu erkennen und schliesslich aus dem Maislabyrinth (Maila) in Langrickenbach hinauszufinden.

Maila gibt es dieses Jahr zum dritten Mal. Nachdem im vergangenen Jahr 25’000 Kinder und Erwachsene durch die Maishalme geirrt waren, wurde der Irrgarten dieses Jahr vergrössert. Trotzdem ist die Herausforderung – zumindest aktuell noch – zu meistern. Das Wachstum der Maishalme ist im Verzug, was es Grossgewachsenen möglich macht, darüber hinaus zu blicken und Sackgassen zu vermeiden. «Die Gäste sollen merken, dass die Landwirtschaft abhängig ist von der Natur», sagt Andreas Beurer, einer der Maislabyrinth-Macher.

Rund 20 Personen arbeiten mittlerweile gemeinsam mit Beurer und seinem Kollegen Marc Azzali für das Maislabyrinth. Sie laufen den Irrgarten regelmässig ab, um umgeknickte Pflanzen zu entfernen oder Flaschen aufzusammeln.

Im TVO-Beitrag erfährst du, wie sich die ersten Besucher von Maila 2019 geschlagen haben:

(red.)


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