8 Tipps zur entspannten Ferienreise

Vorbereitung ist bei langen Autofahrten die halbe Miete.
Vorbereitung ist bei langen Autofahrten die halbe Miete. © Symbolbild/iStock
Die Reise in die wohlverdienten Ferien kann schnell zur unangenehmen Tortur werden. Vor allem, wenn die Fahrt viel Zeit in Anspruch nimmt. Damit der Einstieg in die Ferien entspannt von statten geht, hier ein paar Tipps.

1. Route planen

Die Schweizer Strassen dürften den meisten wohl bekannt sein. Sobald es ins Ausland geht, gelten aber (zum Teil) andere Regeln. Deshalb empfiehlt es sich, noch vor der Abreise abzuklären, wo beispielsweise Mautgebühren anfallen oder welche Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten. Sonst könnte das erste Ferienfoto ein eher unerfreuliches werden. Ein weiteres Übel kann mit der richtigen Planung eingeschränkt werden: Stau. In der Sommerferienzeit sind die Autobahnen oft überfüllt. Ausweichmöglichkeiten können wichtige Minuten einsparen.

2. Je mehr Reisende, desto grösser das Fahrzeug

Draussen ist es heiss, die Sonne gibt ihr bestes, Körperkontakt ist also eher unerwünscht. In einem kleinen, vollgepackten Auto kann schnell das Gefühl, in einer Sardinenbüchse zu sitzen, aufkommen. Das macht die Reise nicht nur körperlich anstrengender, es kann auch auf die Stimmung schlagen. Genügend Platz im Auto ist also wünschenswert. Darauf sollte vor allem auch geachtet werden, wenn Autos gemietet werden. Lieber ein bisschen mehr für ein grösseres Auto ausgeben und dafür eine entspannte Reise haben.

3. Fahrtauglichkeit sicherstellen

Ist das passende Auto gefunden, muss dieses natürlich auch in fahrtauglichem Zustand sein. Dabei sollten unter anderem folgende Punkte kontrolliert werden: Haben die Reifen noch genügend Profil? Ist das Reserverad geladen? Ist der Reifendruck an das Gewicht der Ladung angepasst? Ist das Schweibenwasser aufgefüllt? Funktionieren Hupe und Lichter? Und zu guter letzt: Ölstand überprüfen.

4. Richtige Kleidung

Nicht nur wegen der Hitze, sondern auch wegen der Sicherheit sollte man darauf achten, die richtige Kleidung zu tragen. Shirt und Hosen möglichst locker, Schuhwerk fest. Fahren in Flip-Flops oder gar Barfuss mag wohl die Sohlen etwas frischer halten, allerdings wird das Unfallrisiko erhöht. Es gibt zwar kein gesetzliches Verbot, sollte es aber zu einem Unfall kommen, könnte ein Bussgeld aufgrund der Verletzung der Sorgfaltspflicht winken und auch die Versicherung könnte Probleme machen.

5. Fahrerwechsel einplanen

Dauert die Fahrt zehn, fünfzehn Stunden, befinden sich im Optimalfall mehrere potentielle Fahrer im Auto. Vor allem, wenn die ganze Nacht durchgefahren wird, ist das Ermüdungspotential hoch. Ein Fahrerwechsel bietet sich also an. Allerdings sollte man aufpassen, wenn man mit einem Mietauto unterwegs ist. Es darf nämlich grundsätzlich nur diese Personen hinters Steuer, welche es auch gemietet haben. Allerdings können zusätzliche Fahrer angemeldet werden. Dies ist auch nötig, da ansonsten der Versicherungsschutz erlischt, wenn ein Unfall passiert.

6. Pausen

Stellt sich doch nur eine Person als Fahrer zur Verfügung, sind regelmässige Pausen unerlässlich. Einerseits, um das kleine oder grosse Geschäft zu verrichten, andererseits, um sich die Beine ein bisschen zu vertreten. Das regt den Kreislauf an und beugt somit anfallender Müdigkeit vor. Ausserdem kann die Pause zur Verpflegung genutzt werden.

7. Verpflegung

An Raststätten muss man für Verpflegung schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Darum besser gleich die Snacks von zu Hause mitnehmen. Auf fettiges Essen sollte man besser verzichten, da dieses nur schwer im Magen liegt und das Sättigungsgefühl in der Regel nicht lange anhält. Leichte Snacks wie Früchte und Gemüse sind bei den warmen Temperaturen erfrischender und sättigender. Und, was natürlich unabdingbar ist: Wasser – in rauen Mengen.

8. Unterhaltung

Eine Kilometerlange Autobahn kann schnell langweilig und somit ermüdend werden. Natürlich sollte der Fahrer nicht von seiner eigentlichen Aufgabe abgelenkt werden, ein bisschen Spass muss aber doch sein. Altbewährtes wird dabei wieder top-aktuell. Spiele wie «Ich sehe was, was du nicht siehst» oder «Wer bin ich?» vertreiben die Zeit und lockern die Stimmung auf. Und für alle Alleine-Reisenden: Einfach laut zur Lieblingsband mitsingen.

(dab)


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