Absolutes Feuerverbot in Graubünden

Im Kanton Graubünden darf vorerst kein Feuer gemacht werden.
Im Kanton Graubünden darf vorerst kein Feuer gemacht werden. © iStock
Nichts mit Cervelat und Bratwürsten grillieren in Graubünden: Wegen der anhaltenden Trockenheit herrscht in den meisten Teilen des Kantons ein absolutes Feuerverbot.

Das absolute Feuerverbot gilt im Churer Rheintal, Prättigau, Schanfigg, in der Region Heinzenberg/Domleschg, in Mittelbünden, im Schams-Albula, Rheinwald und in der Surselva. Auch im ganzen Kanton Tessin und in den bündner Südtälern darf kein Feuer entfacht werden – dieses Verbot gilt bereits seit dem 9. Juli.

Vorerst nicht vom Verbot betroffen sind das Unterengadin, das Oberengadin, Münstertal, Samnaun und die Region Davos – Klosters.

Notwendig wurde das Verbot gemäss Amt für Wald und Naturgefahren, weil es in den letzten Tagen nie geregnet hat. Die sommerlichen Temperaturen liessen die Wälder austrocknen, insbesondere der Wind sorgte dafür, dass die Waldböden und das Unterholz stark ausgetrocknet sind, weshalb sich schnell ein Waldbrand entfachen kann.

Das Feuerverbot verbietet es in und um den Wald herum, ein Feuer zu entfachen. Auch Zigaretten oder sonstige Rauchwaren dürfen nicht im Wald entsorgt werden. Die Grillstellen darf man in der nächsten Zeit nicht benutzen.

Eine Entspannung sei vorerst nicht in Sicht. Erst wenn es über Tage regnet, gelangt der Regen auch wirklich bis auf den Waldboden und kann die Situation nachhaltig entschärfen. Wie es dann mit Feuerwerken am 1. August aussieht, soll man sich an die Anweisungen der Gemeinden oder Feuerwehren halten.

(red.)


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