Achtung Sommer: Jetzt gibt’s fetzige Cocktails

Von Fabienne Engbers
Ob mit Gurke, Grapefruit oder Limette: Fancy Cocktails sehen mit Deko einfach immer lässig aus.
Ob mit Gurke, Grapefruit oder Limette: Fancy Cocktails sehen mit Deko einfach immer lässig aus. © istock
Gin Tonic oder Aperol Spritz? Laaangweilig! Wir präsentieren Sommer-Cocktails, die superfancy, spritzig und erfrischend sind und mit wenigen Zutaten machbar. Sommer ahoi!

Wie man einen Hugo mischt, oder dass in einen Aperol Spritz nebst Aperol Prosecco und Mineral gehören, weiss mittlerweile praktisch jeder. Auch der Espresso Tonic ist seit letztem Sommer kein No-Name mehr. Wenn du an deiner Gartenparty also richtig auftrumpfen willst, dann machst du einen etwas spezielleren Cocktail. Die Hotel- und Gastro-Zeitung hat dafür einen Barista gefragt, was gerade im Trend ist, die Rezepte der fancy, aber durchaus einfachen, Konstellationen gibt’s hier. Also ab an den Shaker (vielleicht vorher noch husch posten gehen) und los geht’s.

Der Erfrischende

Für einen süss-aromatischen Sprutz Frische vor oder nach dem Essen empfiehlt der Barista einen Cocktail mit dem Kräuterlikör Montenegro Amaro und Ginger Ale:

  • 3cl Montenegro Amaro
  • 2cl Gin & Vermouth
  • 1,5 cl Rhabarbersaft
  • 8cl Ginger Ale

Alle Zutaten bis auf das Ginger Ale (laut Rezept sollte es South Beans Ginger Ale sein) im Shaker mischen und dann mit Eis und Ginger Ale auffüllen. Passende Deko gibt’s in Form von Minze, Erdbeeren oder einem Gurkenrädchen.

Der Aufmunternde

Mit etwas Koffein und Tonic nützt dieser Cocktail gegen müde Augen und gegen die Kopfschmerzen vom gestrigen Feierabendbier:

  • 4cl Select Aperitivo (gibt’s bei Galaxus)
  • 4cl Cold Brew Coffee (oder ein kalter Espresso)
  • 6cl Tonic Water
  • 3 Spritzer Kaspar Bitter (kann man auch weglassen)

Den Aperitivo mit dem Kaffee verrühren, dann in ein Longdrinkglas mit Eis absieben und mit Tonicwasser auffüllen. Das Kaspar Bitter dient laut Rezept vor allem dazu, dass der bittere Geschmack als Erstes in die Nase steigt. Dekorieren kann man den Aufmunternden mit einer Zitronenzeste.

Der Rosige

Wem erfrischend und aufmunternd nicht süss genug ist, der kommt mit dem «Rosigen» auf seine Kosten.

  • 1,5cl Limettensaft
  • 1,5cl Grapefruitsaft
  • 1,5 cl Mezcal
  • 3cl Italicus Rosolio di Bergamotto (Likör)

Um den fancy Cocktail auch entsprechend aussehen zu lassen, kann man den Glasrand mit einer Limette befeuchten und in einer Meersalz-Mischung wenden. Dann alle Zutaten durchshaken und voilà – fertig ist das Rosenwunder.

Der Klassiker, neu erfunden

Tadaa – da ist er: Der Aperol. Wir müssen zugeben, er kann doch was. Und in dieser Neuauflage ist er auch supercrazy, sagt die Hotel- und Gastro-Zeitung:

  • 750 ml trockener Roséwein
  • 120 ml Aperol
  • 120 ml frisch gepresster Orangensaft
  • Saft von einer Limette
  • 2 EL Zucker

Mit dem Rosé macht man Eis. Das geht ganz einfach, man gibt den Wein in eine flache Form und dann ab in das Gefrierfach. Jetzt wird’s etwas komplizierter: Man muss den Zitronensaft mit Wasser und Zucker erhitzen, bis der Zucker karamellisiert. Dann das Zuckerwasser abkühlen lassen. Jetzt kommt alles zusammen: Den gefrorenen Rosé mit einem Löffel abkratzen und mit dem Sirup mischen, dann das Gemisch nochmals eine Stunde lang in den Tiefkühler stellen. Garnieren kann den Cocktail mit Orangen- oder Limettenscheiben.

Der Frühlingshafte

Last but not least ein Frühsommercocktail, den du gerade jetzt ganz frisch zubereiten kannst. Der Rhabarbermojito von «Fooby» ist auch etwas komplizierter, das Ergebnis dafür umso besser:

Erst macht man einen Rhabarbersirup:

  • 2,5dl Wasser
  • 600g Rhabarber in Stücken
  • 250g Zucker
  • 1EL Limettensaft

Erst das Wasser und die Rhabarberstücke etwa 2 Minuten köcheln, dann 15 Minuten ziehen lassen. Die Rhabarberflüssigkeit durch ein Sieb giessen und den Saft auffangen.

Dann muss der Saft noch aufgemotzt werden. Zusammen mit Zucker, Limettensaft und Himbeerpulver unter stetigem Rühren aufkochen. Die Hitze etwas reduzieren und 2 Minuten köcheln lassen. Den Sirup bis knapp unter den Rand in eine vorgewärmte Flasche füllen, verschliessen und auskühlen lassen. Der Sirup bleibt bei kühler und dunkler Lagerung etwa 2 Monate lang frisch.

Dann kommt der Mojito-Teil:

2 EL Rhabarbersirup, Limetten und Zucker auf Gläser verteilen und mit einer Gabel leicht zermatschen. Dann kommen Rum und Wasser dazu. Dann fehlen nur noch Rhabarber-Rührstäbchen, Mojito-Minze (Pfefferminz geht auch), Pfeffer und Eiswürfel.

Ganz schön viel Arbeit, aber so was Leckeres darf man sich ruhig verdienen. Prost!

 


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