Akkus für Bootsmotoren könnten in Brand geraten

Brand- und Berstgefahr: Das Akkugehäuse der Aussenbordmotoren könnte undicht sein.
Brand- und Berstgefahr: Das Akkugehäuse der Aussenbordmotoren könnte undicht sein. © ESTI
Bestimmte Akkus für Aussenbordmotoren von Booten könnten bersten oder in Brand geraten. Die Herstellerfirma und das eidgenössische Starkstrominspektorat rufen sie deshalb zurück. Betroffen sind Chargen von Akkus der Aussenbordmotoren «Travel» und «Ultralight».

Dies teilte das Starkstrominspektorat (Esti) am Mittwoch mit. Es ruft die Akkus gemeinsam mit der Firma Torqeedo GmbH zurück.

Wegen einer möglichen Undichtigkeit des Akkugehäuses sei nicht auszuschliessen, dass Wasser in das Akkugehäuse eindringe. «Dies ist mit einer Brand- und Berstgefahr verbunden», schreibt das Esti.

Betroffen sind die Akkus der folgenden Motoren: Modell «Travel», Seriennummern, die mit den vier Ziffern 1001 bis und mit 1752 beginnen. Modell «Ultralight», Seriennummern, die mit den vier Ziffern 1117 bis und mit 1826 beginnen.

Die Besitzerinnen und Besitzer solcher Aussenbordmotoren sollen anhand der Seriennummer überprüfen, ob ihr Akku betroffen ist. Sollte dies der Fall sein, müssen sie sich auf der Website von Torqeedo registrieren. Die Akkus werden kostenlos überprüft und repariert, schreibt das Esti.

(SDA)


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