Aldi kommt in den Neumarkt

Im Einkaufszentrum Neumarkt soll die neue Aldi-Filiale entstehen.
Im Einkaufszentrum Neumarkt soll die neue Aldi-Filiale entstehen. © Tagblatt/Hanspeter Schiess
Bis zum Ende des Jahres soll im Einkaufszentrum Neumarkt St.Gallen eine neue Aldi-Filiale entstehen. Damit führt der Detailhändler seine Strategie fort, weitere Filialen an urbanen Standorten in der Schweiz aufzumachen. Weitere Standorte in der Ostschweiz sind bereits in Planung.

Bisher sind Schweizer Aldi-Filialen eher in der Peripherie grösserer Städte zu finden. Ein Sandwich für den Zmittag oder ein Bierli für den Feierabend holen sich Herr und Frau Schweizer lieber direkt im Stadtzentrum. Doch damit soll nun Schluss sein. Seit 2016 versucht der Detailhandels-Riese sich zentraler zu positionieren. Neben Zürich und Luzern soll auch St.Gallen bis Ende des Jahres eine Aldi-Filiale im Herzen der Stadt erhalten. Als Standort wurde das nahe am Bahnhof gelegene Einkaufszentrum Neumarkt gewählt.

«Als regionaler Nahversorger suchen wir stets die Nähe zu unserer Kundschaft», erklärt Philippe Vetterli, Medienvertreter von Aldi Suisse, die neue Strategie des Discounters. «Die zukünftige Planung der Filialen richtet sich grundsätzlich nach der Bevölkerungsentwicklung, wobei unter anderem Verschiebungen zwischen Stadt und Land miteinbezogen werden.» Doch mit der 900 Quadratmeter grossen Filiale im St.Galler Neumarkt ist die Planung in der Ostschweiz noch nicht abgeschlossen. Wie Philippe Vetterli sagt, ist mittelfristig im Raum Rorschach eine weitere Filiale vorgesehen.

Vor Konkurrenz, wie beispielsweise der Migros, welche sich auch im Einkaufszentrum befindet, hat man bei Aldi keine Angst: «Wir scheuen keine Konkurrenz, welche den Markt belebt. Im Gegenteil. Die weiteren Detailhandelsgeschäfte in unmittelbarer Umgebung bieten den Kunden ein interessantes Angebot», sagt Philippe Vetterli. Dieses Angebot soll sich demnach auch nach den Wünschen der Kundschaft richten: «Regional gibt es kleine Unterschiede in unseren Filialen. Bei unseren Kunden in der Ostschweiz beispielsweise sind Urdinkel-Brote sehr beliebt.»

(dab)


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