Alter Säntis hat ein neues Dach

Der Rohbau auf der höchsten Baustelle der Ostschweiz ist fertig.
Der Rohbau auf der höchsten Baustelle der Ostschweiz ist fertig. © zVg
Der Rohbau des Westanbaus des Berggasthauses Alter Säntis ist fertig: Per Helikopter wurden am Mittwoch die letzten Bauteile des Dachs auf den Säntis geliefert. Die kommenden zwei Wochen steht die höchste Baustelle der Ostschweiz still.

Aus alt wird neu. Anfang Juli wurden per Helikopter die Bautrümmer des Westanbaus aus dem Jahr 1874 vom Säntis ins Tal geflogen. Am heutigen Mittwoch kamen die letzten neuen Bauteile per Luft-Kurier. Ein Helikopter flog die hölzernen Dachteile zum Alten Säntis. «Der Rohbau ist nun fertig», sagt Wirt Ruedi Manser. «Alles hat super geklappt und wir sind sehr zufrieden. Die Flugbedingungen waren perfekt.»

Per Helikopter wurden die Bauteile angeflogen (Bild: zVg).

Per Helikopter wurden die Bauteile angeflogen. (Bild: zVg)

«In drei Tagen stand das Haus»

Der Helikopter war in den vergangenen drei Tagen unterwegs und brachte 200 Bauteile auf die Baustelle, die 2500 Meter über Meer liegt. «Die Crew war toll und wir hatten Glück mit dem Wetter. In drei Tagen war das Haus aufgestellt», sagt Manser.


Mit dem Umbau befinde man sich im Zeitplan: «Nach der zweiwöchigen Pause beginnen wir mit dem Innenausbau, die Fassade wird gemacht und weitere kleinere Ausbauarbeiten stehen an.» Vor dem ersten Schnee will Ruedi Manser fertig sein. Dieser falle im Oktober oder November. Während des Winters werde der Westanbau innen fertig gestellt und im kommenden Frühling sollen die Gäste wieder im Alten Säntis schlafen können.

Viele Gäste im Alten Säntis

Für Tagesgäste gibt es keine Einschränkungen. «Das Restaurant ist ganz normal geöffnet, nur kann derzeit nicht übernachtet werden», sagt Manser. Es laufe auch sehr gut. Im Moment befinde sich die Bergbeiz in der Hauptferienzeit, weshalb sehr viele Gäste vorbei kämen: «Heute Mittag war ich ganz schön im Stress.»

Die Pläne für den Neubau auf dem Alten Säntis hatte die Wirtefamilie im März vor einem Jahr präsentiert. Vor allem die Feuchtigkeit im alten Gebäudeteil machten den Wirten zu schaffen. Mit dem Neubau werde ausserdem die Raumaufteilung zeitgemässer. Massenschläge werden aufgehoben und durch kleinere Einheiten ersetzt. Die Zahl der Betten bleibt unverändert. Es werden weiterhin 100 Betten zur Verfügung stehen.

Der Rohbau ist nun fertig gestellt (Bild: zVg).

Nun haben die Bauarbeiter zwei Wochen Pause. (Bild: zVg)

(abl)


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