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Das FM1-Team und der Zahnarztbesuch

Laurien Gschwend, 6. März 2017, 06:03 Uhr
Zähne ziehen, Löcher bohren und Wurzelbehandlungen über sich ergehen lassen: Ein Besuch beim Zahnarzt kann unangenehm sein. Zum internationalen Tag des Zahnarztes verrät das FM1-Team witzige, peinliche und tröstliche Details von vergangenen Zahnarztbesuchen.
Manche könnten sich nichts Schlimmeres vorstellen, als zum Zahnarzt zu gehen. (Symbolbild)
© iStock

FM1-Moderatorin Nicole Färber

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Das Schlimmste beim Zahnarzt ist für mich das Röntgen. Da stecken sie dir das Plättchen zuhinterst in den Hals, dass du meinst, du müsstest dich nächstens übergeben. Und dann ist es jeweils so, wie wenn man einem Kind sagt, es dürfe die heisse Herdplatte nicht berühren. Die Dentalassistentin sagt mir: «Jetzt bitte nicht schlucken, Frau Färber!» Und genau in diesen wenigen Sekunden habe ich wie noch nie zuvor das Bedürfnis, endlich zu schlucken.

FM1-Moderator Raphael Labhart

FM1Today

Mein peinliches Zahnarzt-Erlebnis hat weniger mit dem Mund, als mit der Nase zu tun. Als ich die Weisheitszähne entfernen lassen musste - man kennt das ja, das ist eine riesige Prozedur - waren der Zahnarzt und seine Assistentinnen da. Die schauten mich alle an, während mir der Schweiss runterlief. Irgendwann war die Operation dann beendet, ich durfte mich mit gefühlt riesigen Hamsterbacken im Spiegel betrachten. Und da merkte ich, dass mir ein zwei Zentimeter langer Popel aus der Nase hing. «Wieso hat niemand was gesagt?», dachte ich mir.

FM1-Redaktor Sandro Zulian 

FM1Today

Ich hätte ja eigentlich wissen müssen, dass mein Freund gerne und gut gestikuliert. Einmal bin ich trotzdem mit einer Weinflasche in der Hand hinter ihm gestanden und wollte zum Trinken ansetzen. Beim wichtigsten Punkt seiner Aussage fuchtelte er wild herum und schlug mir die Flasche an die Schneidezähne. Einer davon brach ab. Der Zahnarzt schliff mir deshalb beide Zähne ab und setzte eine Krone darauf. Diese trage ich noch heute.

FM1Today-Redaktorin Fabienne Engbers

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Ich war einmal beim Zahnarzt, da sagte er, auf dem Röntgenbild erkenne er einen schwarzen Fleck, also ein Loch. Ich erkannte dieses nicht und dachte mir: «Okay, er ist der Zahnarzt, er wird das schon wissen.» Zwei Wochen später hatte ich erneut einen Termin. Mein Zahnarzt hatte schon alles bereitgelegt, um mir das Loch zu bohren. Als ich so da lag, merkte er, dass er mit seiner Prognose falsch gelegen hatte. Ohne Loch und ohne Bohren konnte ich wieder nach Hause gehen.

FM1-Redaktionsleiter Ralph Weibel

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Als Kind hätte ich mir eigentlich den Kreuzbiss operieren müssen, und ich hatte keine Lust darauf, den ganzen Kiefer auseinander schneiden zu lassen. Deshalb habe ich den Zahnarzt lange Zeit gemieden. Heute ist ein guter Freund von mir Zahnarzt. Er hat mich dazu gebracht, ihn gerne aufzusuchen, weil ich jedes Mal nach der Untersuchung einen Gin von ihm bekomme.

Was habt ihr beim Zahnarzt so erlebt? Erzählt es uns in den Kommentaren.

Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 6. März 2017 06:03
aktualisiert: 6. März 2017 06:03