Auf kreative Weise zum Blutspenden animieren

65 Mitarbeiter kreierten während ihres Firmenausflugs eine Infografik.
65 Mitarbeiter kreierten während ihres Firmenausflugs eine Infografik. © Twitter/Tizian Schmidlin
In der Schweiz benötigen vier von fünf Personen in ihrem Leben fremdes Blut, aber nur eine von 20 Personen spendet. Um auf diesen Umstand am heutigen Weltblutspendetag aufmerksam zu machen, hat eine Schweizer Firma während ihres Mitarbeiterausflugs die wohl «lebendigste Infografik der Welt» kreiert. Sieh selbst!

Valencia Kommunikation ist die grösste Werbeagentur der Nordwestschweiz und betreut Kunden wie Coop, Feldschlösschen, FC Basel oder Adidas. Nachhaltigkeit und soziales Engagement sind der Agentur wichtig, wie sie in einer Mittelung schreibt. Im vergangenen Jahr war sie deshalb in Zusammenarbeit mit der NPO «Wasser für Wasser» zugunsten eines Wasserprojekts in Sambia aktiv. Dieses Jahr engagiert sich das Unternehmen für das Thema Blutspende in der Schweiz.

Mitarbeiterausflug der anderen Art

Mit 65 Mitarbeitenden reiste das Unternehmen im Mai nach Spanien, um den 18. Geburtstag der Agentur zu feiern. Die Idee: Ein innovatives Video mit einer einfachen Message: «Let’s make it 2 out of 20.» Das Konzept: Alle Mitarbeitenden helfen mit, die Message kreativ umzusetzen. Unter Anleitung des Zürcher Graffiti-Künstler REDL arbeiteten alle an bunten Tafeln, welche die Message transportieren. Mit dem Regisseur Alex Kleinberger wurde dann ein Onetake-Movie (eine Plansequenz) erstellt, das in Kombination mit Webtechnologien sozusagen die «lebendigste Infografik der Welt» darstellt.

Entstanden ist ein kleines Kunstwerk, welches die Situation in der Schweiz aufzeigt und Menschen dazu animieren soll, Blut zu spenden. Hier geht’s zur Infografik.

Einer von 20 Schweizern spendet Blut

In der Schweiz benötigen vier von fünf Personen (80 Prozent) in ihrem Leben Blut oder ein Blutpräparat. Aber nur eine von 20 Personen (5 Prozent) spendet auch Blut und nur 2,5 Prozent sind regelmässige Spender. Da Blutprodukte nach wie vor nicht künstlich hergestellt werden können und Spenden jeweils nur für kurze Zeit haltbar sind, werden regelmässige Spender benötigt.

(red.)


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